1300 Fälle von Schwarzarbeit entdeckt

Im letzten Jahr sind in Schweizer Unternehmen bei über 9000 Kontrollen 1300 Fälle von Schwarzarbeit aufgedeckt worden. Die bisher eingenommenen Bussen belaufen sich auf über 400'000 Franken.

Dieser Inhalt wurde am 18. Mai 2009 - 14:31 publiziert

Der Vollzug des neuen Bundesgesetzes zur Bekämpfung der Schwarzarbeit ist in den Kantonen gut angelaufen. Diese Bilanz zieht das (Seco), das Staatssekretariat für Wirtschaft des Bundes.

In allen Branchen und Regionen wurden 2008 insgesamt 9264 Kontrollen durchgeführt. Dabei wurden über 35'000 Personen überprüft, die meisten von ihnen im Gastgewerbe, im Personalverleih und im Baunebengewerbe.

Mit den Kontrollen waren knapp 60 Inspektoren betraut, die Arbeitgeber und -nehmer auf die Einhaltung der Sozialversicherungs-, Ausländer-, Quellensteuer- und Mehrwertsteuergesetzgebungen überprüften.

Laut Seco meldeten die Kantone bisher 1323 rechtskräftige Sanktionen, was gemessen an der Zahl der Kontrollen knapp 15% ausmacht. In den meisten Fällen handelte es sich um Verstösse gegen das Ausländerrecht.

Die in den Kantonen verzeichneten Busseneingänge beliefen sich auf insgesamt rund 425'000 Franken. Aber noch nicht alle Kantone wiesen ihre Einnahmen für das Jahr 2008 aus.

Zahlreiche Kontrollen wurden aufgrund von Meldungen aus der Öffentlichkeit oder von anderen Behörden durchgeführt. Bei fast der Hälfte aller kontrollierten Personen vermuteten denn auch die Kontrollorgane einen Verstoss.

Ob sich der Verdacht erhärtet, wird aber nicht von den Kontrollorganen selbst untersucht, sondern von den in den jeweiligen Bereichen zuständigen Behörden.

swissinfo.ch und Agenturen

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