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Abacha-Fluchtgelder: Präsident der Bankier-Vereinigung bedauert

Der Präsident der Schweizerischen Bankiervereinigung, Georg F. Krayer (Bild), kritisiert das Verhalten des Finanzplatzes Schweiz im Falle der Abacha-Fluchtgelder.

Dieser Inhalt wurde am 03. Februar 2000 - 13:56 publiziert

Der Präsident der Schweizerischen Bankiervereinigung, Georg F. Krayer (Bild), hat sich vom Verhalten des Finanzplatzes Schweiz im Falle der Fluchtgelder des verstorbenen nigerianischen Diktators Sani Abacha distanziert. Die Affäre, bei der bisher Bankkonten in der Höhe von 645 Millionen Dollar vorsorglich blockiert wurden, sei mehr als nur bedauerlich, sagte Krayer am Donnerstag (03.02.) vor den Medien in Zürich.

Der Bankierpräsident machte allerdings den Vorbehalt, dass die Ermittlungen der Justizbehörden und der Bankenaufsicht noch nicht abgeschlossen seien. Sollte sich aber ein Fehlverhalten der Banken herausstellen, so handle es sich von der Grössenordnung und von dem Umständen her um einen sehr krassen Fall.

Derartige Fälle zerstörten das gesamte System und seien "äusserst peinlich", sagte Krayer. Es sei zu hoffen, dass dies wirklich das letzte Glockenzeichen gewesen sei. Die Bankiervereinigung stellte an der Medienkonferenz gleichzeitig sechs Thesen für die Berechtigung und Aufrechterhaltung des Bankgeheimnisses auf, wozu auch die Selbstdisziplin des Bankiers gehört.

SRI und Agenturen

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