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ADtranz-Arbeiter machen Druck auf Konzernleitung

Die ADtranz-Arbeiter der Schweiz haben den Konzern am Freitag (18.02.) ultimativ aufgefordert, mehr für eine mögliche Auffanggesellschaft zu tun. In Oerlikon und Pratteln verlangten gegen tausend Personen eine Antwort in ein bis zwei Wochen.

Dieser Inhalt wurde am 19. Februar 2000 - 10:12 publiziert

Die ADtranz-Arbeiter der Schweiz haben den Konzern am Freitag (18.02.) ultimativ aufgefordert, mehr für eine mögliche Auffanggesellschaft zu tun. An Betriebsversammlungen in Oerlikon und Pratteln verlangten gegen tausend Personen eine Antwort in ein bis zwei Wochen. Je nach dem werde dann über Streiks entschieden.

An den Betriebsversammlungen in Zürich-Oerlikon und in Pratteln (BL) wurden die Forderungen vom vergangenen Dezember bekräftigt, wie Markus Weingartner vom OK Mitarbeitende ADtranz mitteilte. Es gehe dabei in erster Linie um die Übernahme bestehender Aufträge in eine Auffanggesellschaft, um die Gewährung von Produktenutzungsrechten und um eine finanzielle Unterstützung durch den Konzern.

Beide Betriebsversammlungen beschlossen in Abstimmungen, den Konzern ultimatitiv zu grösserer Hilfe für das geplante Rettungsprojekt aufzufordern. Eine Antwort der Konzernleitung werde in ein bis zwei Wochen erwartet, sagte Weingartner.

Je nach Antwort soll dann über Kampfmassnahmen entschieden werden. In Oerlikon hatten laut Weingartner über 500 Personen der Versammlung beigewohnt, in Pratteln 300 bis 400. In Oerlikon, Winterthur und Turgi stehen durch die Restrukturierungspläne rund 250, in Pratteln rund 450 Arbeitsplätze auf dem Spiel.

SRI und Agenturen

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