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Alternative Bank auf Wachstumskurs

Die ökologisch und sozial ausgerichtete Alternative Bank (ABS) ist 1999 markant gewachsen. Die Bilanzsumme stieg im Vergleich zum Vorjahr um zwölf Prozent auf 414 Mio. Franken, der Bruttogewinn legte um acht Prozent auf über vier Mio. Franken zu.

Dieser Inhalt wurde am 29. März 2000 - 12:09 publiziert

Die ökologisch und sozial ausgerichtete Alternative Bank (ABS) ist 1999 markant gewachsen. Die Bilanzsumme stieg im Vergleich zum Vorjahr um zwölf Prozent auf 414 Millionen Franken, der Bruttogewinn legte um acht Prozent auf über vier Millionen Franken zu, wie die ABS am Mittwoch (29.03.) mitteilte. Neue Führungsstrukturen sollen ab 2001 die strategischen Möglichkeiten erweiteren.

Die ABS weist in ihrem Jahresbericht auf Investitionen hin, die massgeblich zum Ergebnis des vergangenen Jahres beigetragen haben. Als Basis für die künftige Entwicklung der Bank wurde die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um elf auf 46 erhöht. Der Personalaufwand stieg damit um 40 Prozent auf 3,3 Millionen Franken. Dazu kam die Einführung einer neuen EDV-Plattform.

Die Zinserträge zeigten mit über neun Millionen Franken einen Zuwachs um 19 Prozent. Das Aktienkapital stieg um rund drei Millionen oder 13 Prozent auf knapp 25,8 Millionen Franken an.

Der Jahresgewinn von 90'000 Franken ergibt mit dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr einen Bilanzgewinn von 160'000 Franken. Statt einer Dividende schlägt der Verwaltungsrat vor, 50'000 Franken an die allgemeine gesetzliche Reserve und den Rest auf das Folgejahr zu übertragen.

Das Jahresergebnis sei eine logische Folge der spektakulären Entwicklung der Bank, hält der Verwaltungsrat fest. Die ABS wolle auch weiterhin Kredite und Hypotheken prioritär in der ökologisch und sozial nachhaltigen Wirtschaft gewähren. Die anvertrauten Gelder sollen somit nicht in risikoärmere Finanzmarktinstrumente fliessen. Mit einer jetzt eingeleiteten Reform der Führungsstrukturen, welche ab 2001 in Kraft trete, sollen zudem die strategischen Möglichkeiten der Bank erweitert werden.

Die Alternative Bank ABS ist Ende der 80er-Jahre aus Kreisen ökologischer, selbst verwalteter und entwicklungspolitischer Organisationen und Bewegungen entstanden. Sie bietet den Anlegerinnen und Anlegern die Möglichkeit, ihr Geld mit klar bestimmter und kontrollierbarer Zweckverwendung anzulegen.

swissinfo und Agenturen

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