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Arbeitslosigkeit im April: Vor allem Jüngere profitierten vom Rückgang

Von der gesunkenen Arbeitslosigkeit in der Schweiz im Monat April haben vor allem jüngere Leute profitiert: Mehr als zwei Drittel des Rückgangs entfielen auf die 20- bis 44-Jährigen.

Dieser Inhalt wurde am 19. Mai 2000 - 13:24 publiziert

Bereits Anfang Mai hatte das Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) mitgeteilt, dass die Arbeitslosenquote im April um zwei Prozentpunkte auf 2,1 Prozent gesunken war. Am Freitag (19.05.) präsentierte das seco die detaillierten Zahlen. Danach wiesen sämtliche Altersgruppen rückläufige Arbeitslosenzahlen aus - sowohl bei den Frauen wie bei den Männern.

Je jünger desto grösser die Chance auf dem Arbeitsmarkt

Allerdings fiel der Rückgang unterschiedlich aus. Als Muster liess sich feststellen: Je jünger die Arbeitslosen, desto schneller fanden sie eine neue Stelle. 20- bis 25-Jährige verzeichneten eine Abnahme um 9,0 Prozent, 25- bis 29-Jährige (minus 8,7 Prozent), 30- bis 34- Jährige (minus 7,4 Prozent), 35- bis 39-Jährige (minus 6,7 Prozent) und 40- bis 44- Jährige (minus 6,6 Prozent).

Ein ähnliches Bild zeichnet eine kürzlich veröffentlichte Studie über rund 1'000 Ausgesteuerte, die im Auftrag der Arbeitslosenversicherung befragt wurden. Das Ergebnis: Von den über 49-Jährigen fanden nur 38 Prozent eine neue Arbeit. Bei den bis 29- Jährigen hingegen waren es 64 Prozent und bei den 30- bis 49-Jährigen 60 Prozent.

Weniger Lanzeitarbeitslose

Gemäss den Angaben des Seco vom Freitag sank auch die Zahl der Langzeitarbeitslosen: Sie verminderte sich im Vergleich zum Vormonat um 859 (minus 5,2 Prozent) auf 15'721 Personen. Damit waren 20,8 Prozent aller Arbeitslosen langzeitarbeitslos.

Gleichzeitig nahm die Zahl der bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren gemeldeten offenen Stellen um 503 (minus 3,4 Prozent) auf 14'505 Einheiten ab.

Entwicklung der Wirtschaftszweige

Auch in der Mehrzahl der Wirtschaftszweige bildete sich die Arbeitslosigkeit zurück. Der stärkste Rückgang entfiel dabei saisonal bedingt auf das Baugewerbe (minus 19,6 Prozent), in einigem Abstand gefolgt vom Gastgewerbe (minus 17,5 Prozent), dem Bereich Beratung, Planung, Informatik (minus 10,2 Prozent), dem Handel (minus 6,4 Prozent) und der Metallindustrie (minus 8,7 Prozent).

swissinfo und Agenturen

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