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Arbonia Forster: Erträge rückläufig

Die Aktionäre der Arbonia Forster Gruppe müssen dieses Jahr wohl auf die Dividende verzichten.

Das Geschäftsjahr 2000 hat der Arbonia Forster Gruppe (AFG) steigende Umsätze aber sinkende Erträge gebracht. Der Brutto-Umsatz 2000 stieg gegenüber dem Vorjahr um rund 9 Prozent auf 437 Mio. Franken. Das Unternehmensergebnis sank um 6 Prozent auf gut 22 Mio. Franken.

Diese unterschiedliche Entwicklung erklärte AFG-Finanzchef Theo Bubendorff an der Medienkonferenz am Dienstag (06.05.) mit steigenden Stahlpreisen, einer ungünstigen Währungsentwicklung und der lahmenden deutschen Baukonjunktur. Die AFG erwirtschaftete im vergangenen Jahr knappe 39 Prozent ihrer Bruttoerlöse in Deutschland.

Keine Dividende und Änderung der Aktienstruktur

Die Aktionäre sollen dieses Jahr jedenfalls auf Dividendenzahlungen verzichten. Im Vorjahr erhielten sie noch 14 Franken pro Inhaberaktie. Gleichzeitig soll die Aktienstruktur geändert werden.

Die Aktien-Nennwerte sollen um 30 Prozent herabgesetzt werden. Inhaberaktien sind dann noch 35 Franken, Namenaktien - die nicht gehandelt werden - noch 7 Franken wert. Geplant ist auch ein Aktiensplit im Verhältnis 1:5.

Ergebnisse 2000 unbefriedigend

Die Betriebs-Ergebnisse 2000 des Unternehmens mit Sitz in Arbon seien "durchwegs unbefriedigend", erklärte Bubendorff. Es sei auch im laufenden Jahr eine Herausforderung, sich in diesem Markt zu behaupten, vor allem weil auf dem deutschen Baumarkt keine Entspannung zu erwarten sei.

Limitierter Aktien-Rückkauf

Mit dem erreichten Ergebnis sei man "ganz und gar nicht zufrieden", sagte Verwaltungsratspräsident Paul Gattiker. Konkret geprüft werde nun eine Reduktion des Eigenkapitals durch einen limitierten Aktienrückkauf. Die Eigenkapital-Quote der AFG lag mit 67,5 Prozent Ende 2000 leicht höher als ein Jahr zuvor mit rund 66 Prozent.

swissinfo und Agenturen


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