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Armenien: Auf Diaspora angewiesen

Das heutige Armenien ist wirtschaftlich auf die zahlreichen Landsleute im Ausland angewiesen.

Ebenfalls auf Entwicklunghilfe, welche auch die Schweiz leistet.

Das wirtschaftlich von seinen türkischen und aserbaidschanischen Nachbarn isolierte Armenien umfasst mit rund 30'000 Quadratkilometern noch einenen Zehntel des früheren, vorwiegend armenisch besiedelten Gebietes.

Die Bevölkerung wird noch auf maximal drei Millionen Menschen geschätzt. Rund eine halbe Million Menschen sollen infolge der armenischen Besetzung der aserbaidschanischen Enklave Berg Karabach vor allem aus Aserbaidschan geflohen sein.

Bis zu einer Millionen Armenier sind seit 1991 ausgewandert, viele nach Russland.

Für Armeniens Wirtschaft ist die auf fünf Millionen geschätzte, zum Teil sehr wohlhabende Diaspora, zentraler Faktor. Denn nebst dem armenisch-apostolischen Glauben, Sprache und dem Genozid-Vermächtnis hat sich das Land eine ausgeprägte Hilfsbereitschaft bewahrt.

Schweiz hilft

Die Schweizer Entwicklungs-Zusammenarbeit mit Armenien begann 1988 mit der humanitären Hilfe für die Opfer des Erdbebens. Bis heute wird sie gezielt für besonders bedürftige Flüchtlinge und intern Vertriebene weitergeführt.

Die technische Zusammenarbeit im Rahmen des regionalen Programms für den Südkaukasus (Armenien, Georgien, Aserbaidschan), insgesamt rund zehn Millionen Franken pro Jahr, betrifft die Förderung der guten Regierungsförderung, zum Beispiel mit der Unterstützung des Anti-Korruptions-Zentrums oder des Kaukasus- Medien-Instituts in Eriwan.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet die nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen.

swissinfo und Agenturen

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