Navigation

Skiplink navigation

Bahnunglück bei Köln: Acht Tote geborgen - unter den Verletzten auch 15 Schweizer

Nach dem schweren Bahnunglück in Brühl bei Köln sind bis zum Montagmorgen (07.02.) acht Fahrgäste tot geborgen worden. Ob sich noch weitere Opfer im Wrack des D-Zuges befinden, ist unklar. Unter den Verletzten befinden sich auch 15 Schweizer.

Dieser Inhalt wurde am 07. Februar 2000 - 12:01 publiziert

Nach dem schweren Bahnunglück in Brühl bei Köln sind bis zum Montagmorgen (07.02.) acht Fahrgäste tot geborgen worden. Die Polizei in Köln korrigierte damit ihre Angaben vom Sonntagnachmittag, als sie die Zahl der Opfer mit neun angegeben hatte. Unter den Verletzten befinden sich 15 Schweizer.

Nach Polzeiangaben kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich in dem Wrack des D-Zug noch weitere Todesopfer befinden. Derzeit gehe die Polizei 41 Vermisstenfällen nach, verlautete am Montagmorgen aus Köln. Bei dem Unglück waren in der Nacht zum Sonntag (07.02.) knapp hundert weitere Reisende zum Teil lebensgefährlich verletzt worden.

Elf Schweizer wurden nach Angaben der Schweizerischen Bundesbahnen SBB leicht verletzt. Vier weitere mussten sich in Spitalpflege begeben. Ob sich unter den Vermissten noch Schweizer befinden, konnte der SBB-Sprecher nicht sagen.

Drei Personen hätten sich bei der von der SBB für das Zugunglück eingerichteten Hot-Line gemeldet. Sie seien nach dem Unfall selbstständig die Schweiz zurückgereist, sagte der SBB-Sprecher weiter.

Der D-Zug von Amsterdam nach Basel war mit 122 Stundenkilometern zu schnell über die Weiche im Brühler Bahnhof gefahren. Der Chef der Deutschen Bahn Hartmut Mehdorn hatte einen "mechanisch-
technischen" Fehler als Unfallursache ausgeschlossen.

Auch Übermüdung oder schlechte Ausbildung des Lokführers schloss er aus. "Es geht keiner schlecht ausgebildet oder übermüdet auf eine Lokomotive, darauf können sie sich verlassen", sagte Mehdorn
im Morgenmagazin des Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF).

SRI und Agenturen

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen