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Bald auch Aids-Forschung bei Novartis?

Daniel Vasella, CEO der Novartis, bei seiner Rede an der General-Versammlung in Basel.

(Keystone)

Die Aktionäre des Basler Pharmakonzerns Novartis haben am Donnerstag (22.03.) an ihrer General-Versammlung dem Aktiensplit im Verhältnis 1 zu 40 zugestimmt. Zudem gab Konzernchef Vasella bekannt, dass Novartis den Kauf von DuPont-Pharma prüft.

Novartis prüft nach den Worten von Konzernchef Daniel Vasella die Übernahme des Pharma-Bereichs von DuPont. Vasella sagte am Rande der Generalversammlung auf die Frage, ob Novartis an DuPont interessiert sei: "Wir werden uns diese Art der Übernahme anschauen und sie prüfen...Wir müssen jede Möglichkeit anschauen und sie beurteilen."

Auf die Frage, ob es bei einer möglichen Übernahme wettbewerbs-rechtliche Probleme aufgrund von Überlappungen geben könnte, erklärte Vasella: "Nein. Für uns würde dies bedeuten, dass wir in ein neues Gebiet vorstossen, das ist Aids und Aids-Forschung." Zudem erklärte er, die DuPont Produkte-Pipeline sei komplementär zu der von Novartis, vor allem im Bereich von Herz-Produkten.

Aktiensplit beschlossen

Die Aktionäre des Basler Pharmakonzerns Novartis haben an der General-Versammlung dem Aktiensplit im Verhältnis 1 zu 40 zugestimmt sowie allen anderen Anträgen des Verwaltungsrates. So sei auch die Erhöhung der Dividende auf 34 Franken, was einer Ausschüttung von 2,4 Mrd. Franken entspricht, bewilligt worden, schreibt Novartis in einer Medienmitteilung.

Der vorgeschlagene Split, der auch eine entsprechende Reduktion des Nominalwertes mit sich bringt, werde vorgenommen, sobald dies durch die Änderung im Schweizer Obligationenrecht möglich wird. Diese trete vermutlich am 1. Mai 2001 in Kraft, schreibt Novartis weiter.

Der Präsident und CEO von Novartis, Daniel Vasella, bestätigte in seiner Rede, dass man das neue Jahr "gut" begonnen habe und sich Novartis auf gutem Weg befinde, die gesteckten Ziele zu erreichen. Für den Pharma-Bereich erwartet Vasella eine höhere Wachstumsrate als im letzten Jahr, also ein "hohes einstelliges bis tiefes zweistelliges" Wachstum.

swissinfo und Agenturen


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