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Bald ein Viertel "kann" nicht mehr

Rekruten in Losone (Kanton Tessin) demonstrieren den Nahkampf. Einer von ihnen wird allerdings die RS frühzeitig verlassen. Keystone

Jeder fünfte Schweizer Rekrut hat letztes Jahr die RS vorzeitig ab-gebrochen. Für 2001 rechnet die Armee mit einer Ausfallquote von 25%. Mit der neuen mehrtägigen Aushebung soll die Quote unter 10% sinken.

Dieser Inhalt wurde am 15. April 2001 - 22:21 publiziert

Felix Endrich, stellvertretender Infochef des Generalstab, bestätigt einen entsprechenden Bericht im "SonntagsBlick" (SoBli). Die Abgänge aus den Rekrutenschulen (RS) kosteten die Armee letztes Jahr 10 Mio. Franken oder 90'000 Diensttage. 1994 hatte die Ausfallquote noch 12% betragen.

Über die Hälfte der heimgeschickten Rekruten litten an Angstzuständen, Schlaflosigkeit sowie übermässigem Alkohol- und Drogenkonsum. Zudem hätten viele Junge Anpassungs-Schwierigkeiten und deshalb Mühe, sich in den Kasernenalltag zu integrieren, wird Kreisarzt Franz Frey im "SoBli" zitiert.

Aushebung mehrtägig

Das mehrtägige Aushebungsverfahren des neuen Rekrutierungskonzepts soll gründlicher abklären, wer diensttauglich und wer für welche Funktion geeignet ist. Sechs Zentren werden die heute 130 Aushebungsorte ersetzen. Das neue Verfahren, das auch Frauen und den Zivilschutz einbezieht, wird ab 2004 flächendeckend wirksam. Es kostet laut "SoBli" rund 42 Mio. Franken.

Swissinfo und Agenturen

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