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Bankenkommission untersucht suspekte Internet-Sites

Die Eidg. Bankenkommission (EBK) hat rund ein Dutzend suspekte Schweizer Websites ausgemacht. Bei diesen sei auf einen nach der Börsengesetzgebung verdächtigen Inhalt zu schliessen. Die diesbezüglichen Gesellschaften werden nun grundlegend geprüft.

Dieser Inhalt wurde am 16. Mai 2000 - 12:26 publiziert

Die Angebote der suspekten Sites seien alle durch ihr aggressives Auftreten und durch zweifelhafte Versprechen aufgefallen, teilte die Aufsichtsbehörde am Dienstag (16.05.) mit. Dabei werde in der Regel kaum auf mögliche Risiken hingewiesen.

Die EBK nahm gemäss der Mitteilung an einer organisierten Aktion der Börsenaufsichtsbehörden aus der ganzen Welt teil. Beteiligt waren unter anderem die Aufsichtsbehörden in Deutschland, Frankreich, Italien, England, den USA und Kanada sowie Hongkong und Japan.

Dabei sahen sich 220 Personen von 21 Behörden über 10'000 Websites an. Von diesen werden laut EBK rund 1'000 wegen verdächtigen Inhalts Gegenstand einer Untersuchung sein.

Die EBK fasste bei ihrer Untersuchung nur Gesellschaften ins Auge, die in der Schweiz eingetragen sind. Ausländische Gesellschaften, die ihre Leistungen der Schweizer Kundschaft anbieten, sind der schweizerischen Gesetzgebung nicht unterworfen.

swissinfo und Agenturen

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