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Bankenvergleich:Für Holocaust-Opfer zu spät

Israel Singer (r.) im Gespräch mit Paul Volcker 1999 in Zürich.

(Keystone)

Der Konflikt um die nachrichtenlosen Vermögen geht mit der Veröffentlichung der neuen Liste durch die Schweizer Banken nach Einschätzung von Rabbi Israel Singer seinem Ende entgegen. Ein Problem bildeten noch die Kantonal- und die Privatbanken.

"Wir gehen in die Schlussphase", erklärte der Generalsekretär des Jüdischen Weltkongresses Singer am Dienstag (06.02.) gegenüber Schweizer Radio DRS. Zufrieden könne er darob aber nicht sein: Die meisten Holocaust-Opfer, denen eine Entschädigung zustünde, seien tot. Geld aus nachrichtenlosen Konten könnte in den meisten Fällen nur noch an Erben ausbezahlt werden.

Gleichwohl sei er zufriedener als vor einigen Jahren. Heute habe sich eine Zusammenarbeit mit den Schweizer Banken und den Behörden in der Schweiz und den USA zur Lösung des Konflikts um die nachrichtenlosen Vermögen eingespielt. Eine "100-prozentige Zusammenarbeit" sei mit den beiden Grossbanken UBS und CS erreicht worden, erklärte Singer. Diese Banken haben ihre Mithilfe bei der Suche nach nachrichtenlosen Vermögen - in berechtigten Fällen auch in ihren eigenen Archiven - zugesagt.

Bei einigen Kantonal- und Privatbanken ist dies aber noch nicht der Fall. Singer hofft, dass auch mit diesen Banken in kurzem eine Verständigung über die Suche nach solchen Konten gefunden werden könnte. Er sei zuversichtlich, dass die Grossbanken den anderen Geldinstituten das Prozedere erklärten, und diese Verständnis zeigten.

swissinfo und Agenturen

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