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Beginn der "China-Woche"

Staatssekretär David Syz (vorne rechts) unterzeichnet das Kredit-Abkommen.

(Il segretario di Stato David Syz (in primo piano) mentre firma l'accordo per il credito misto (foto: swissinfo))

Die "Swiss Innovation Week" in China hat begonnen. Zum Auftakt wurde ein Kredit-Abkommen für Umweltprojekte in China unterzeichnet.

90 Schweizer und rund 150 chinesische Delegierte sind in der VIP-Lounge in einem Luxushotel im Zentrum Pekings versammelt. Die Schweizer Staatssekretäre David Syz und Charles Kleiber, der Direktor des Bundesamtes für Berufsbildung (BBT), Eric Fumeaux sowie die chinesischen Vizeminister Wei Jangua und Wei Yu führen das Zepter: Am Montagmorgen haben sie den Vorhang für die "Swiss Innovation Week" geöffnet.

Zwei Länder, die sich ergänzen

Zuerst erinnerte der stellvertretende chinesische Aussenhandels-Minister, Wei Jangua, an die ausserordentlich guten Beziehungen zwischen den beiden Staaten und das imponierende Wirtschaftswachstum Chinas in den letzten zehn Jahren. Die Schweiz und China seien zwei Länder, die sich ergänzten, sagte er.

"Wir haben einen grossen Markt, viele Arbeitskräfte und wir wachsen schnell. Die Schweiz hat dafür das nötige Know-how, sowohl im industriellen wie auch im Dienstleistungs-Bereich." Nach Ansicht von Wei Jangua könnten sich daraus wichtige bilaterale Beziehungen entwickeln.

20-Millionen-Kredit

Noch während der Eröffnungs-Zeremonie der "China-Woche" wurde ein Abkommen zwischen den beiden Staaten unterzeichnet. Staatssekretär David Syz hat China einen Mischkredit in der Höhe von 20 Millionen Franken überbracht, und zwar für Umweltschutzprojekte. Realisiert werden diese Projekte selbstverständlich mit Schweizer Technologie und Ausrüstung.

"Es handelt sich um eine Investition, die fünfte in Serie, die in die Richtung des Kyoto-Protokolls geht", erklärte David Syz vor dem Publikum. "Und in diesem Zusammenhang ermutige ich die chinesische Regierung, dem Kyoto-Protokoll rasch beizutreten. Wie viele gemeinsame chinesisch-schweizerische Projekte könnten da daraus hervorgehen!"

Die Delegierten haben das Wort

Jetzt liegt der Ball bei den Delegierten, ob sie nun aus den Bereichen Wirtschaft, Finanzen oder Wissenschaft kommen. Bis zum 14. Juni können sie dank den Kontakten im Rahmen der "Swiss Innovation Week" die chinesische Realität kennen lernen. Das riesige Potentialdes chinesischen Marktes fasziniert. Vor allem dann, wenn China als frisch gebackenes Mitglied der Welthandels-Organisation (WTO) den ausländischen Investoren zuwinken.

Ab Dienstag sind verschiedene Seminare zu den Themen Biotechnologie, Umwelt und öffentlicher Verkehr - die Hauptthemen der "China"-Woche. Vorgesehen sind auch Kontakte mit Behörden, Forschungszentren, Universitäten und Schweizer Unternehmen, die bereits in China aktiv sind.

Viele Schweizer Delegierte sagen, sei seien hier in China, um "erste Kontakte" aufzunehmen. Eine Art Entdeckungs-Mission auf einem Territorium, von dem man viel spricht, oft aber wenig weiss. Nicht zuletzt, wenn man den Sinologen glaubt, wegen der extremen Komplexität.

Marzio Pescia, Peking

(Übertragung aus dem Italienischen: Jean-Michel Berthoud)

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