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Bern bleibt Bern

Barbara Egger-Jenzer (SP), das einzige neue Gesicht in der Berner Kantons-Regierung.

(Keystone)

Keine Überraschung bei der Wahl in die Berner Kantonsregierung. Die sechs Bisherigen schafften die Wahl. Für Dori Schaer kommt Barbara Egger-Jenzer.

Nach der Wahl mit einer tiefen Beteilung (28,17%) änderte sich an der parteipolitischen Zusamensetzung des Regierungsrates nichts. Weiterhin regieren drei Vertreter der Schweizerischen Volkspartei (SVP), zwei Freisinnige (FDP) und zwei Sozialdemokraten (SP). Das heisst, der Kanton Bern wird von einer deutlichen bürgerlichen Mehrheit regiert.

SP gegen Grüne

Die 45-jährige derzeitige Grossrats-Präsidentin (Kantonsparlament) und Anwältin Barbara Egger-Jenzer musste bis zuletzt um ihren Einzug in die Regierung bangen.

Die grüne Nationalrätin Franziska Teuscher lieferte ihr ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Schliesslich trennten die beiden rund 1600 Stimmen. Damit kann Barbara Egger die Nachfolge von Baudirektorin Dori Schaer (SP) antreten, die nach zehn Jahren abtritt.

Das Bestresultat der wieder gewählten Regierungsmitglieder erreichte Polizeidirektorin Dora Andres (FDP) mit 101'543 Stimmen knapp vor Finanzdirektor Urs Gasche (SVP) mit 101'203. Weiter gewählt sind die Bisherigen Werner Luginbühl (SVP/100'204), Elisabeth Zölch (SVP/95'330), Mario Annoni (FDP/88'005) und Samuel Bhend (SP/75'007).

Keine neue Vertreterin aus dem Jura

Barbara Egger-Jenzer erreichte den siebten Rang, der die Wahl bedeutete mit
71'635 Stimmen, vor Franziska Teuscher mit 70'093. Der Regierung gehören wie bisher drei Mitglieder der SVP und je zwei der FDP und SP an. Die bürgerliche Dominanz bleibt mit 5 zu 2 gewahrt.

Die sechs weiteren Kandidierenden konnten wie erwartet nicht ins Geschehen eingreifen. Die dritte SP-Kandidatin Chantal Bornoz Flück aus dem Berner Jura, dem gemäss Verfassung einen garantierten Sitz in der Regierung zusteht (Mario Annoni), kam mit 68'868 Stimmen auf Platz neun.

Die Stimmbeteiligung sank gegenüber dem Rekordtief vor vier Jahren von 29,4 Prozent auf 28,17% ab.

swissinfo und Agenturen

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