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Besseres Trinkwasser

Philippe Roch, Direktor des Buwal, erklärt die neue Trinwasser-Politik des Bundes.

(Keystone)

Die Bundesbehörden wollen den Nitratgehalt im Trinkwasser vermindern. Für gezielte Massnahmen der Landwirtschaft zum Schutz des Grundwassers stehen 60 Mio. Franken Subventionen bereit, wie die für Umwelt und Landwirtschaft zuständigen Bundesämter am Freitag (23.03.) mitteilten.

Die gemeinsame Strategie des Bundesamts für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) und des Bundesamts für Landwirtschaft (BWL) sieht gezielte Projekte zur Verminderung des Nitratgehalts im Grundwasser vor. Die Kantone sollen schwer belastete Gebiete erfassen und mit den umliegenden Bauern Sanierungsprojekte erarbeiten.

Die Bauern würden für ihre Mitarbeit finanziell entschädigt, erklärten die Bundesämter. Der Bund ersetze ihnen 80 Prozent der Umstellungskosten, sagte Daniel Hartmann von der Sektion Grundwasserschutz im BUWAL auf Anfrage. Entschädigt würden allerdings nur Massnahmen, die über den gesetzlichen Standart der IP-Norm hinausgingen. Rund 60 Millionen aus dem Budget des BWL für Direktzahlungen seien dafür vorgesehen.

Zwei erste Projekte würden nun im Kanton Freiburg verwirklicht. Für sieben weitere Projekte seien die entsprechenden Entschädigungen bereits zugesichert.

Die Bundesämter bezeichneten die Strategie als zielgerichtete Ökologisierung der Landwirtschaft. Mit den geplanten Projekten könne das Problem an der Wurzel bekämpft werden. Der hohe Nitratgehalt sei auf Düngemittel zurückzuführen. Durch Düngung werde Stickstoff erzeugt, welcher in Form von Nitrat ausgewaschen werde.

Als eine der wirkungsvollsten Massnahmen wurde die Erhöhung der Wiesenflächen genannt. Weiter lobte Hartmann die Zusammenarbeit zwischen BUWAL und BWL. Noch vor wenigen Jahre sei es undenkbar gewesen, dass Teile des Landwirtschaftsbudgets an Qualitätskriterien des BUWAL geknüpft würden.

swissinfo und Agenturen


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