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BSE-Task-Force beschlossen

BSE-Kontrolleinheit soll den Rinderwahnsinn in Griff bekommen.

(Keystone Archive)

Der Bundesrat beschloss, eine BSE-Kontrolleinheit einzusetzen, die die Kantone beim Vollzug unterstützt. 1,1 Mio. Franken wurden zudem für weitere Forschungen gesprochen. Eine Informationskampagne zur Vermittlung der grundlegenden Fakten über BSE wird ebenfalls gestartet.

Die Kontrolleinheit unter der Leitung der drei Bundesämter für Veterinärwesen (BVET), Gesundheit (BAG) und Landwirtschaft (BLW) soll an Ort und Stelle aktiv Oberaufsicht ausüben, Lücken beim Vollzug aufdecken und so einen einheitlichen Vollzug aller BSE-Bestimmungen sichern. Das hat der Bundesrat am Mittwoch (28.02.) beschlossen.

Die Task-Force hat viele Aufgaben: Die Bereiche Futtermittel, lebende Tiere, geschlachtete Tiere, Lebensmittel und Kosmetika, Importe, Schlachtabfälle und Testverfahren müssen überwacht und kontrolliert werden. Der umfassende und detaillierte Aufgabenkatalog reicht von der Früh-Erkennung von BSE-Fällen über Schlachtungsmethoden bis zur Intensivierung der Kontrollen bei der Lebensmittel-Industrie und der Überwachung der BSE-Tests.

20 Personen für 3,5 Mio. jährlich

Es ist vorgesehen, die Kontrolleinheit vorerst für 6 Jahre einzusetzen. Die Sondereinheit umfasst rund 20 Stellen und soll in den nächsten Monaten rekrutiert und ausgerüstet werden. Das wird den Bund jährlich etwa 3,5 Millionen Franken kosten.

Geld für Forschung

Der Bundesrat hat auch beschlossen, weitere 1,1 Millionen Franken für Forschungen über Prionen-Krankheiten und deren Übertragung einzusetzen.

Zusätzlich startet der Bund die beschlossene Kampagne zur Information der Bevölkerung über BSE: In den nächsten Tagen erscheinen ganzseitige Zeitungsinserate mit den wichtigsten Fakten über BSE.

swissinfo und Agenturen


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