Bündner SVP gründet neue Partei

Die von der Mutterpartei ausgeschlossene Bündner SVP will unter dem Namen "Bürgerliche Partei Schweiz" einen Neuanfang machen. Der neuen Partei wird auch Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf angehören.

Dieser Inhalt wurde am 17. Juni 2008 - 09:55 publiziert

Der Bruch ist definitiv vollzogen: Die Delegierten der SVP-Sektion des Kantons Graubünden beschlossen am Montagabend an einer ausserordentlichen Versammlung in Landquart mit 139 gegen 39 Stimmen, auf einen Rekurs gegen den Ausschlussentscheid des Zentralvorstands der SVP Schweiz zu verzichten.

Der Zentralvorstand der SVP Schweiz hatte den Rauswurf der Bündner Kantonalsektion am 1. Juni mit 81 zu 5 Stimmen beschlossen.

Die Bündner SVP-Sektion will mit Marcus Hasler als neuen Präsidenten und mit dem neuen Namen "Bürgerliche Partei Schweiz" (BPS) weitermachen. Die Delegiertenversammlung am kommenden 28. August soll definitiv darüber entscheiden.

Die Gründung einer nationalen Partei mit Berner und allenfalls Glarner Partnern ist bis August geplant.

Die Wahl von Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf im Dezember 2007 hatte die Parteispaltung ausgelöst.

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