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Bukarest war die Reise wert

Bundesrat Pascal Couchepin wird von Rumäniens Premierminister Adrian Nastase willkommen geheissen.

(Keystone)

Pascal Couchepin weilte an der 11. Jahres-Tagung der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung in Bukarest und zieht eine positive Bilanz.

Der Schweizer Wirtschaftminister wertet seinen viertägigen Rumänien-Besuch positiv. Er traf in Bukarest unter anderem den rumänischen Präsidenten Ion Iliescu. Zudem nahm er an der 11. Jahresversammlung der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE)teil.

Couchepin hielt am Sonntag eine kurze Rede vor der EBWE. Der Bundesrat unterstützte in seiner Rede die Ausweitung der Aktivitäten der Bank in Zentralasien und bekräftigte den Willen der Schweiz, die Zusammenarbeit mit der Bank zur Aufrechterhaltung der nuklearen Sicherheit in Europa weiter zu verstärken.

EBWE-Finanzierungs-Abkommen mit Rumänien

Die EBWE beschloss am Sonntag, den Plänen für eine Privatisierung des rumänischen Ölkonzerns SNP Petrom zuzustimmen. Die SNP ist der grösste Arbeitgeber des südosteuropäischen Landes.

In diesem Zusammenhang steht auch die Unterzeichnung von vier Finanzierungs-Abkommen zwischen der EBWE und Rumänien über mehr als 200 Mio. Euro (290 Mio. Franken). Der umfangreichste Kredit, 173 Mio. Euro, ist für die Umstrukturierung der Nationalen Erdöl-Gesellschaften zur Vorbereitung der anstehenden Privatisierung bestimmt.

EBWE-Bank-Präsident Jean Lemierre begrüsste bei seiner Begegnung mit Rumäniens Minister-Präsident Adrian Nastase die jüngsten Fortschritte des südosteuropäischen Transformations-Landes.

"Rumänien sollte nicht mehr auf Grund seiner Vergangenheit beurteilt werden", sagte Lemierre. Nach schnellen Fortschritten sei Rumänien jetzt ein stabiles Land und ein "guter Boden für Investitionen". Nun sei es entscheidend, dass die Regierung in Bukarest den eingeschlagenen Reformkurs einhalte.

Die EBWE hat seit 1991 mehr als 2 Mrd. Euro in Rumänien investiert (60 Prozent davon in die Privatwirtschaft) und weitere 5 Mrd. Euro Investitionen für Rumänien-Projekte heran gezogen.

Offizieller Arbeitsbesuch vom Freitag

Im Vorfeld der EBWE-Versammlung stattete Bundesrat Couchepin, der von einer hochrangigen Wirtschafts-Delegation begleitet wird, der rumänischen Regierung einen offiziellen Arbeitsbesuch ab.

Das Treffen mit Premier-Minister Adrian Nastase sei herzlich abgelaufen, die beiden Politiker hätten sich gut verstanden, sagte Mäder. Im Zentrum der Gespräche standen die wirtschaftliche Situation Rumäniens und den Stand der Reformen.

Unter anderem seien die gegenseitigen Beziehungen und die Integration Rumäniens in Europa angesprochen worden - insbesondere der freie Personenverkehr. Auch die finanzielle und technische Hilfe seien Gesprächsthema gewesen.

Wichtigste Gesprächsthemen waren die Wirtschaftssituation und der Stand der Reformen in Rumänien, die bilateralen Beziehungen der beiden Länder sowie die langfristige europäische Integration Rumäniens.

Das Land ist für die Schweiz im Bereich der Finanzhilfe und der technischen Hilfe ein Schwerpunktland. Die Direktinvestitionen belaufen sich auf rund 200 Mio. Franken. Die Exporte der Schweiz nach Rumänien sind im vergangenen Jahr um 15 Prozent auf 290 Mio. Franken gestiegen, die Importe um 9 Prozent auf 97 Mio. Franken.

swissinfo und Agenturen


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