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Bundespräsident Villiger in Norwegen

Bundespräsident Kaspar Villiger (links) und der norwegische Regierungschef Kjell Magne Bondevik.

(Keystone)

Bundespräsident Kaspar Villiger ist zu einem zweitägigen Besuch in Norwegen eingetroffen. Im Zentrum der Gespräche stehen die europäische Integration sowie die UNO.

Mit Villiger empfängt Norwegen erstmals einen Bundespräsidenten zu einem offiziellen Besuch. Zum Auftakt traf er in Oslo mit dem norwegischen Regierungschef Kjell Magne Bondevik zusammen. Der Christdemokrat Bondevik steht seit vergangenem Oktober an der Spitze einer konservativen Minderheitsregierung.

Zwei Nicht-Eu-Länder


Die zwei erörterten vor allem die Europapolitik ihrer Länder, die beide nicht der Europäischen Union (EU) angehören. Die bilateralen Abkommen zwischen der Schweiz und der EU gelten ab 1.Juni auch für das Verhältnis zu EWR-Staaten wie Norwegen.

Norwegen trat 1994 dem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) bei und ist nach wie vor Mitglied in der Freihandelszone EFTA, in welcher auch die Schweiz vertreten ist.

Schengen und Dublin


Villiger und Bondevik wollen miteinander über die zweite Runde der bilateralen Verhandlungen der Schweiz mit der EU mit der Anbindung an die Abkommen von Schengen und Dublin reden.

Dabei interessieren besonders die Erfahrungen des skandinavischen Landes mit den Kooperations-Abkommen von Schengen und Dublin für den Polizei- und Asylbereich.

UNO und Euro


Die UNO-Erfahrung Norwegens sowie die Prioritäten der Schweiz in der UNO sollten ebenfalls zur Sprache kommen. Dabei geht es unter anderem um die Durchsetzung des humanitären Völkerrechts.

Im Mittelpunkt des zweiten Besuchstages steht das Treffen Villigers mit seinem norwegischen Kollegen, Finanzminister Per-Kristian Foss. Sie wollen die Auswirkungen des Euro und die Frage der Vertretung der europäischen Länder in den Bretton Woods Institutionen IWF und Weltbank besprechen. Eine Audienz bei König Harald V. bildet den Schlusspunkt der Visite.

swissinfo und Agenturen

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