Bundesrat Ogi: Arme XXI hat ihren Preis

Die Armee XXI wird mindestens soviel kosten wie die heutige. Das hat Verteidigungsminister Adolf Ogi in einem Interview mit der Westschweizer Zeitung "Le Temps" bekräftigt. Die Reform ziele auf eine kleinere, aber qualitativ hochstehende Armee.

Dieser Inhalt wurde am 22. April 2000 - 16:27 publiziert

Die Armee XXI wird mindestens soviel kosten wie die heutige. Das hat Verteidigungsminister Adolf Ogi am Samstag (22.04.) in einem Interview mit der Westschweizer Zeitung "Le Temps" bekräftigt.

Eine Armeereform habe ihren Preis, betonte Ogi. Für das Haushaltsziel 2001 habe sich sein Departement zuletzt zur Einsparung von 1,1 Mrd. Franken innert drei Jahre verpflichtet. Ab dem Jahr 2002 könnte das Budget nun wieder um etwas mehr als zwei Prozent jährlich steigen.

Die Reform ziele auf eine kleinere, aber qualitativ hochstehende Armee, gab Ogi in dem Interview zu verstehen. So soll der Gesamtbestand der Wehrpflichtigen von 360'000 auf rund 200'000 gesenkt werden. Weiter soll die Zahl der Berufssoldaten laut Ogi von 3600 auf 5000 bis 7000 erhöht werden.

Der Bundesrat will die politischen Leitlinien zur Armee XXI bis Ende Mai festlegen.

swissinfo und Agenturen

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen