Busse wegen Preisabsprachen bei Potenzmitteln

Die Wettbewerbskommission (Weko) hat eine Busse von 5,7 Millionen Franken gegen drei Pharmaunternehmen verhängt. Den Unternehmen wird vorgeworfen, widerrechtlich Wiederverkaufspreise bei Potenzmitteln für Männer festgelegt zu haben.

Dieser Inhalt wurde am 01. Dezember 2009 - 09:39 publiziert

Die Pharmaproduzenten Pfizer AG, Eli Lilly (Suisse) SA und Bayer (Schweiz) hätten die Wiederverkaufspreise der Medikamente Viagra, Cialis und Levitra in der Form von Publikumsempfehlungen festgelegt. Sie seien damit in die Informatiksysteme integriert und würden von den Grossisten an die Apotheken und die selbstdispensierenden Ärzte weitergegeben. In grosser Mehrheit würden sie unverändert übernommen, schreibt die Weko in ihrer Medienmitteilung.

Die Weko sei zum Schluss gekommen, dass diese Verhaltensweise gegen das Kartellgesetz verstosse.

Die drei Medikamente sind zwar rezeptpflichtig, werden aber von den Krankenkassen nicht vergütet. Deshalb werden ihre Preise nicht staatlich festgelegt, sie werden von den Verkäufern bestimmt und unterstehen damit den Regeln des Kartellrechts.

In einer ersten Stellungnahme der Bayer(Schweiz) weist die Firma den Vorwurf von Preisabsprachen klar zurück.

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