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Conzzeta steigert Umsatz und Ergebnis

Jacob Schmidheiny, VR-Präsident, ist zufrieden, aber dennoch vorsichtig, was Prognosen der Conzzeta Holding betrifft.

(Keystone)

Die Conzzeta Holding steigerte den Umsatz um 11 Prozent auf 911,3 Mio. Franken und das Betriebs-Ergebnis um 37 Prozent auf 72,9 Mio. Franken. Die Prognosen für das laufende Jahr sind zurückhaltender.

Jacob Schmidheiny, Präsident des Verwaltungsrates der Conzzeta Holding, äusserte sich am Montag (26.03.) an einer Medienkonferenz in Zürich erfreulich über das vergangene Geschäftsjahr. Die Gruppe habe ein wichtiges Etappenziel erreicht: Die Ertragslage sei verbessert und die Marktstellung gestärkt worden.

Dies sei - neben der eigenen Leistung - auch der guten konjunkturelle Lage und dem Dollarkurs zu verdanken, die sich positiv auf die fünf Geschäftsbereiche Maschinen- und Anlagenbau, Beschichtungs-Materialien, Konsum- und Industrieprodukte, Immobilien und industrielle Beteiligungen ausgewirkt hätten.

Der Konzerngewinn beträgt 64,6 Mio. Franken. Er lässt sich aber nicht mit dem Vorjahr vergleichen: Im April 1999 hatte Conzzeta die traditionsreichen Zürcher Ziegeleien verkauft und dabei einen Gewinn von 35 Mio. Franken gelöst, was den Konzerngewinn damals massiv erhöht hatte.

Nach Abzug der ausserordentlichen Erfolge lässt sich eine Steigerung des ordentlichen Konzerngewinns um 60 Prozent auf 60,3 Mio. Franken festmachen. Die Dividende für 2000 macht 40 Prozent des Betriebsergebnisses aus und 45 Prozent des Aktienkapitals. Pro Aktie sind es 45 Franken.

Schwergewicht Maschinen- und Anlagenbau

Über die Hälfte vom Konzernumsatz steuert die Bystronic-Gruppe des Bereichs Maschinen- und Anlagenbau bei, die Blech- und Glasverarbeitungs-Maschinen herstellt. Bei Autoglasanlagen sei Bystronic weltweiter Marktführer, sagte Ferdi Töngi, Leiter des Geschäftsbereichs Maschinen- und Anlagenbau.

Die breite Geschäftsausrichtung von Conzzeta steht weiterhin nicht zur Diskussion. "Wir bleiben diversifiziert", sagte Schmidheiny. Käufe und Verkäufe sollten nur zur Abrundung der Produktepalette getätigt werden. Akquirieren wolle Conzzeta vor allem in den Bereichen Maschinenbau, Schaumstoffe und Sportartikel, aber nicht um jeden Preis.

An flüssigen Mitteln für Akquisitionen fehlt es der Gruppe nicht: Rund 200 Mio. Franken habe die Holding zur Finanzierung von Zukäufen frei, sagte Schmidheiny. Aber es gebe schlimmere Sorgen als zu viel Cash.

Für das laufende Jahr erwartet Conzzeta ein moderates Wachstum. Konjunktur-Unsicherheiten könnten sich negativ auf die Bücher auswirken, sagte Schmidheiny. Risiken bestünden bei einem Einbruch der US-Konjunktur und bei den Wechselkursen. Er wolle nur sehr zurückhaltend Prognosen zum laufenden Jahr machen, hoffe aber, das Ergebnis des Geschäftsjahres 2000 zu übertreffen.

swissinfo und Agenturen

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