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Deiss in Belgrad: Schweiz will auch Geschäfte machen

Präsident Kostunica (l.) mit Bundesrat Deiss.

(Keystone)

Die Schweiz will zu den ersten Ländern gehören, die auf den jugoslawischen Markt drängen. Die Stärkung der gegenseitigen Wirtschaftsbeziehungen gehörte zu den Hauptthemen der Gespräche, die Bundesrat Joseph Deiss am Dienstag (23.01.) in Belgrad führte. Deiss traf auch Präsident Kostunica.

Der Schweizer Aussenminister kündigte nach einem Gespräch mit seinem jugoslawischen Amtskollegen Goran Svilanovic an, die beiden Länder würden Verhandlungen über verschiedene Abkommen zur Erleichterung des Handels und der Investitionen aufnehmen.

Insbesondere gehe es um die Ausarbeitung eines Doppelbesteuerungsabkommen. Bereits zuvor war eine Vereinbarung getroffen worden, wonach Jugoslawien ab April von den Zollpräferenzen für Entwicklungsländer profitieren kann.

50 Mio. für Wiederaufbau

Deiss' Gesprächspartner, darunter Ministerpräsident Zoran Zinzic, dankten der Schweiz für die nicht diskriminierende Hilfe während des Jugoslawien-Krieges. Die Schweiz hatte sich insbesondere mitdem Projekt "Focus" gemeinsam mit Russland, Griechenland und Österreich während der NATO-Luftangriffe für die serbische Zivilbevölkerung eingesetzt.

Nach der Nothilfe will die Schweiz Jugoslawien auch beim Wiederaufbau unterstützen. In den nächsten drei Jahren sollen dazu 50 Mio. Franken investiert werden.

Deiss und Svilanovic sprachen auch über die notwendige Modernisierung der jugoslawischen Institutionen. In einer Absichtserklärung sagte die Schweiz zu, das jugoslawische Aussenministerium in Ausbildungs- und Ausrüstungsfragen zu unterstützen.

Ausserdem plädierte Deiss für eine Zusammenarbeit Jugoslawiens mit dem Haager Kriegsverbrechertribunal.

swissinfo und Agenturen

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