Navigation

Deiss und Albright erörtern in Genf Nahostfriedensprozess

Bundesrat Joseph Deiss und US-Aussenministerin Madeleine Albright haben am Donnerstag (23.03.) in Genf den Nahostfriedensprozess erörtert. Deiss bekräftigte dabei die Bereitschaft der Schweiz, weitere Treffen von Spitzenpolitikern zu organisieren.

Dieser Inhalt wurde am 23. März 2000 - 20:17 publiziert

Der Schweizer Aussenminister, Bundesrat Joseph Deiss, und US-Aussenministerin Madeleine Albright haben am Donnerstag (23.03.) in Genf den Nahostfriedensprozess erörtert. Bei dem rund einstündigen Gespräch am Rande der Jahrestagung der UNO-Menschenrechtskommission bekräftigte Deiss die Bereitschaft der Schweiz, weitere Treffen von Spitzenpolitikern zu organisieren.

Vor den Medien bezeichneten die beiden Aussenminister am Abend ihre Gespräche als interessant und intensiv. Im Mittelpunkt standen der Nahostfriedensprozess, das für Sonntag (26.03.) in Genf geplante Treffen zwischen US-Präsident Bill Clinton und dem syrischen Präsidenten Hafis el Assad sowie die Möglichkeiten weiterer Schritte.

Auf den Ausgang des Treffens und die Hoffnungen für eine Wiederaufnahme der im Januar abgebrochenen Gespräche zwischen Israel und Syrien angesprochen, sagte Albright, sie mache bezüglich des Nahen Ostens keine Prognosen mehr. Deiss bekräftigte die Bereitschaft der Schweiz, weitere Treffen durchzuführen und auch weitere Beiträge im humanitären Bereich zu leisten.

Weitere Gesprächsthemen waren Tschetschenien und der Balkan. Im Falle Tschetscheniens unterstrichen Albright und Deiss die Notwendigkeit, dass internationale Organisationen wie die OSZE, aber auch humanitäre Organisationen Zugang zur Konfliktregion erhielten. Trotz des Erreichten sei auch im Balkan noch viel zu tun, stimmten die Aussenminister überein.

Die bilateralen Beziehungen zwischen der Schweiz und den USA waren nur am Rande ein Thema.

Albright bedankte sich bei Deiss, dass das Treffen zwischen Clinton und Hafis el Assad am Sonntag in Genf stattfinden kann. In welcher Vertretung die Schweizer Regierung die Gäste am Sonntag begrüssen und mit ihnen Gespräche führen wird, war am Donnerstag noch offen.

swissinfo und Agenturen

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Diskutieren Sie mit!

Mit einem SWI-Account erhalten Sie die Möglichkeit, Kommentare auf unserer Webseite sowie in der SWI plus App zu erfassen.

Login oder registrieren Sie sich hier.