Navigation

Der ABB-Konzern: Eine Chronologie

Dieser Inhalt wurde am 24. Oktober 2002 - 17:12 publiziert

1. Jan. 1988 - Der Brown-Boveri-Konzern (BBC) und die schwedische Gruppe Asea fusionieren zur Asea Brown Boveri (ABB), der weltgrössten Elektrotechnik-Unternehmung. In der Schweiz werden 2500 der 18'000 Stellen abgebaut.

April/November 1989 - Zusammenarbeit mit der amerikanischen Westinghouse und Übernahme der amerikanischen Combustion Engineering Inc.

1990 - Expansion in die Reformstaaten Mittel- und Osteuropas.

1994 - ABB erzielt im Geschäftsjahr 1994 einen Gewinnsprung auf 760 Mio. Dollar - dank der boomenden Märkte und der anziehenden Weltkonjunktur.

16. März 1995 - ABB gründet zusammen mit Daimler-Benz das Eisenbahnbau-Unternehmen Adtranz.

26. Jan. 1996 - Restrukturierung des weltweiten Kraftwerkgeschäfts. In Baden und Mannheim kommt es zu Stellenabbau.

24. Aug. 1997 - Der ABB-Konzern kann sich am Bau des umstrittenen Drei-Schluchten-Kraftwerks am Yangtsekiang beteiligen.

21. Oktober 1997 - ABB kündigt die Schliessung von Produktionsstandorten in Westeuropa und Nordamerika und die Streichung von insgesamt 10'000 Stellen an, um die Konkurrenzfähigkeit zu verbessern.

Juni/Oktober 1998 - Übernahme des Bereichs Automation der schwedischen Alfa Laval und des niederländischen Automatenherstellers Elsag Bailey.

29. Dezember 1998 - Die Ratingagentur Standard & Poors stuft in ihrer Kreditbewertung ABB zurück - wegen der schwierigen Marktsituation und dem schwachen Leistungsausweis des ABB-Konzerns im Bereich Kraftwerke.

20. Jan. 1999 - ABB steigt beim Bahn-Unternehmen Adtranz aus und verkauft seinen 50-Prozent-Anteil an DaimlerChrysler.

23. März 1999 - ABB und die französisch-britische Alstom legen ihre Stromerzeugungs-Aktivitäten zusammen und gründen ABB Alstom Power.

8. April 1999 - ABB verkauft den Geschäftsbereich Stromversorgung, die ABB Power Supplies GmbH in Soest, an die Berner Telekommunikations-Gruppe Ascom.

29. Dez. 1999 - ABB verkauft ihr nukleares Stromerzeugungs-Geschäft an die britische Firma BNFL.

31. März 2000 - ABB verkauft ihre 50-Prozent-Beteiligung an Alstom Power an den Alstom-Konzern. Alstom Power muss in Europa rund 10'000 Stellen streichen.

24. Juli 2001 - ABB kündigt wegen der "schwierigen Marktbedingungen" den Abbau von 12'000 der weltweit 164'000 Stellen an.

13. Feb. 2002 - ABB gibt erstmals in seiner Geschichte rote Zahlen bekannt. Zum unerwartet hohen Verlust von 691 Mio. Dollar führten Asbestklagen in den USA und Versicherungsrückstellungen.

12. März 2002 - Die früheren ABB-Chefs Percy Barnevik und Göran Lindahl werden an der GV wegen ihrer hohen Pensionen (148 Mio. respektive 85 Mio. Franken) kritisiert.

15. April 2002 - Mit 20 Banken wird ein Kreditrahmen von 3 Mrd. Dollar für ABB vereinbart.

27. Juni 2002 - ABB verkauft sein schwedisches Immobilienportfolio an London & Regional Properties Ltd. (LRP).

24. Jul. 2002 - ABB weist einen um 62 Prozent auf 101 Mio. Dollar geschmolzen Reingewinn für das erste Halbjahr 2002 aus.

5. Aug. 2002 - Die ABB-Aktie gerät nach der Übernahme von Martin Ebners Visionsgesellschaften durch die ZKB unter Druck. Ebner tritt Mitte Oktober aus dem ABB-Verwaltungsrat zurück.

4. Sept. 2002 - ABB verkauft den grössten Teil der Finanzabteilung General Electric Commercial Finance.

5. Sept. 2002 - ABB-Geschäftsführer und Verwaltungsrat Jörgen Centerman tritt ab. Verwaltungsratspräsident Jürgen Dormann übernimmt die operative Leitung.

18. Sept. 2002 - ABB verkauft das Geschäft mit Wasser- und Stromzählern an die deutsche Ruhrgas Industries.

23. Oktober 2002 - Nach Gewinnwarnungen und Äusserungen Dormanns über Rückstellungen im Zusammenhang mit den Asbestklagen stürzt der Wert der ABB-Aktie zeitweise auf 1.41 Fr.

swissinfo und Agenturen

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Diskutieren Sie mit!

Mit einem SWI-Account erhalten Sie die Möglichkeit, Kommentare auf unserer Webseite sowie in der SWI plus App zu erfassen.

Login oder registrieren Sie sich hier.