Deutsche kurbeln Immobilien-Nachfrage an

Der Schweiz droht trotz Rezession und Turbulenzen auf den Finanzmärkten keine Immobilienkrise, sagen die Ökonomen der Credit Suisse. Zuwanderer aus Deutschland und Frankreich sorgen für Nachfrage.

Dieser Inhalt wurde am 10. März 2009 - 18:27 publiziert

Der Immobilienmarkt sei in gesunder Verfassung, weil er in den letzten Jahren kaum zu Übertreibungen neigte, so die CS-Experten.

Stabil ist laut einer Studie der Grossbank insbesondere der Wohnungsmarkt. Die hohe Zahl an Zuwanderern aus Deutschland und Frankreich habe dazu geführt, dass auch im vergangenen Jahr trotz hoher Bautätigkeit kein Überangebot auf dem Wohnungsmarkt entstand sei.

Das werde sich auch im laufenden Jahr nicht ändern, da die Zuwanderung zwar kleiner, aber weiterhin überdurchnittlich hoch ausfalle. "Die Nachfrage nach Wohnraum wird abgeschwächt, bewegt sich aber weiterhin auf hohem Niveau", sagt CS-Ökonom Thomas Rieder.

Spuren hinterlassen werde die derzeitige Wirtschaftslage im Wohnraummarkt aber dennoch. Die Zahl leerstehender Wohnungen und Einfamilienhäusern werde sich wohl wieder auf rund 1 Prozent, das heisst dem Stand von 2007, erhöhen, so Rieder.

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