Die Fünfte Schweiz tagt

swissinfo.ch

Als Auftakt zum diesjährigen Kongress der Auslandschweizer-Organisation (ASO) in Davos hat sich am Freitagmorgen der Auslandschweizer-Rat neu konstituiert. Offiziell eröffnet wird der Kongress am frühen Abend. Höhepunkt bilden am Samstag eine Plenarversammlung zum Thema "Die UNO von innen" und eine Ansprache von Aussenminister Joseph Deiss.

Dieser Inhalt wurde am 17. August 2001 - 12:33 publiziert

Am Kongress nehmen rund 500 Auslandschweizer teil. Sie sind aus verschiedensten Ecken der Welt angereist. Den Auftakt des Kongresses bildet jeweils eine Sitzung des Auslandschweizer-Rates, dem obersten Organ der Auslandschweizer. Die Amtszeit der rund 150 Mitglieder beträgt vier Jahre.

Sprachrohr der Fünften Schweiz

Der Auslandschweizer-Rat ist das von den Behörden anerkannte Sprachrohr der Fünften Schweiz. Er nimmt die Interessen der fast 600'000 Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer wahr und vertritt sie gegenüber den Schweizer Behörden und der schweizerischen Öffentlichkeit. Präsident ist der ehemalige Auslandschweizer und alt Nationalrat Georg Stucky aus Baar, der sich für weitere vier Jahre zur Verfügung stellt.

Die UNO von innen

Am Samstag findet als Höhepunkt des Kongresses eine Plenarversammlung zum Thema "Die UNO von innen" statt. Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur werden sich zu den Beziehungen zwischen der Schweiz und den Vereinten Nationen äussern.

Zu den Rednern gehören Helvetas-Präsident Peter Arbenz, Bernard Cathomas, Direktor Pro Helvetia, Toni Frisch, Leiter des Katastrophen-Hilfskorps, Curt Gasteyger, Honorarprofessor am Institut Universitaire de Hautes Etudes Internationales in Genf, sowie Botschafter Erwin Hofer, Chef der UNO-Abteilung im Aussenministerium.

Für den späteren Samstag-Nachmittag steht zudem eine Rede von Aussenminister Joseph Deiss auf dem Programm. Den Abschluss des Kongresses bildet am Sonntag ein Tagesausflug ins Engadin oder eine Bergwanderung in der Landschaft Davos.

swissinfo und Agenturen

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen