Navigation

Skiplink navigation

Elementarschädenfonds: 30 Mio. Franken für "Lothar"- Geschädigte

Der Schweizerische Elementarschädenfonds stellt den vom Weihnachts-Sturm "Lothar" geschädigte Privatwaldbesitzern insgesamt 30 Mio. Franken zur Verfügung. Die einmaligen Abgeltungen für Ertragseinbussen sollen noch vor Ende Jahr ausbezahlt werden.

Dieser Inhalt wurde am 24. Juli 2000 - 12:44 publiziert

Die jeweilige Höhe der Entschädigungen könne jedoch erst festgelegt werden, wenn die Schadenmeldungen aus der ganzen Schweiz eingetroffen seien, teilte der Elementarschadenfonds am Montag (24.07.) mit. Die Beiträge sind laut Mitteilung unabhängig von allfälligen Forstschutzbeiträgen von Bund und Kanton.

Die Anmeldefrist für Beiträge läuft am 18. August ab. Formulare zur Anmeldung von "Lothar"- Waldschäden können in den meisten Kantonen auf den Gemeindeverwaltungen bezogen und auch dort eingereicht werden.

Abhängig vom Einkommen

Der 1901 gegründete Elementarschädenfonds leistet Beiträge an durch nicht vorhersehbare Naturereignisse verursachte Schäden, die nicht versicherbar sind. Die Leistungen sind von den finanziellen Verhältnissen der Geschädigten abhängig.

Keine Beiträge werden bei einem steuerbaren Einkommen über 120'000 Franken und/oder einem Vermögen über 1,2 Mio. Franken ausgerichtet. Beitragsberechtigt sind Privatwaldeigentümer, deren mit dem Schädigungsgrad verrechnete gesamte Waldschadenfläche mehr als 25 Aren beträgt.

Der Fonds speist sich aus Beiträgen der Nationalbank aus nicht umgetauschten alten Banknoten. Am 30. April war die Umtauschfrist für Banknoten aus den fünfziger Jahren abgelaufen, worauf die Nationalbank dem Elementarschädenfonds insgesamt rund 244,3 Mio. Franken überweisen konnte.

swissinfo und Agenturen

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen