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Erfolgreiches Jahr 2006 für die Hotellerie

Im Schnitt verbrachte ein Tourist in der Schweiz 2,35 Nächte.

(Keystone)

Die Schweizer Hotelbetriebe haben 2006 bei den Übernachtungen das beste Jahresergebnis seit sechs Jahren erzielt.

Verantwortlich für diesen florierenden Tourismus ist vor allem die starke Zunahme von Gästen aus dem Ausland.

Im vergangenen Jahr wurden in den Schweizer Hotelbetrieben fast 35 Mio. Übernachtungen gezählt. Das sind 5,8% oder 1,9 Mio. mehr als noch ein Jahr zuvor. Dies geht aus der vom Bundesamt für Statistik (BFS) ermittelten Beherbergungsstatistik hervor.

Neben markant mehr Übernachtungen ausländischer Besucherinnen und Besucher stieg auch die Nachfrage inländischer Gäste. Mehr als 15 Mio. Logiernächte wurden von Schweizern gebucht und knapp 20 Mio. von Gästen aus dem Ausland.

Deutsche Gäste an der Spitze

Die wichtigsten Herkunftsländer waren Deutschland, Grossbritannien, die USA, Frankreich und Italien. Zusammen waren diese fünf Länder für 78% der Gesamtnachfrage verantwortlich.

Neben den Vereinigten Staaten stellt auch Japan einen bedeutenden aussereuropäischen Markt dar.

Die stärkste Zunahme verbuchten Irland mit einem Plus von über 30% sowie einige osteuropäische Länder wie Rumänien, die Baltischen Staaten und Kroatien.

Der durchschnittliche Hotelaufenthalt pro Gast dauerte 2,4 Nächte. Am längsten hielten sich im vergangenen Jahr Besucher aus den Golf-Staaten in Schweizer Hotels. Inländische Gäste verbrachten durchschnittlich 2,2 Nächte in Hotels.

Beliebtes Graubünden

Die meistbesuchten Tourismus-Regionen waren Graubünden, Bern, das Wallis, Zürich und das Tessin.

Zu den wichtigsten Destinationen gehörten grosse Städte. Am meisten Touristen und Einheimische übernachteten 2006 in der Stadt Zürich gefolgt von Genf, Luzern und Basel.

Dazwischen hat sich der Walliser Ferienort Zermatt auf den dritten Platz geschoben und wurde somit zum beliebtesten alpinen Reiseziel. Davos und St. Moritz folgen auf den Plätzen sechs und sieben.

Zunahme im Dezember

Im letzten Monat des Jahres nahmen die Logiernächte um 8,4% auf 2,29 Millionen zu. Graubünden war im Dezember die gefragteste Tourismusregion der Schweiz.

An zweiter Stelle stehen das Wallis und Zürich. In der Region Basel übernachteten in diesem Monat fast 30% mehr Gäste als in der gleichen Vorjahresperiode.

swissinfo und Agenturen

Fakten

Logiernächte 2006:

Total: 34,8 Millionen (+5,8% gegenüber Vorjahr)
Ausländische Gäste: 18,3 Millionen (+7,2%)

Deutsche: 5,6 Millionen (+3,5%)
Briten: 2,2 Millionen (+8,8%)
Amerikaner: 1,5 Millionen (+11%)

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