Navigation

Ethos-Teilerfolg bei Managerlöhnen

Die drei Grosskonzerne Credit Suisse, UBS und Nestlé wollen die Managerlöhne ihren Generalversammlungen zur Konsultativabstimmung vorlegen. Die Resultate sind jedoch rechtlich nicht bindend.

Dieser Inhalt wurde am 23. Januar 2009 - 09:55 publiziert

Trotzdem kann Ethos dies als Teilerfolg verbuchen. Als Reaktion auf Exzesse bei Managerlöhnen hatte die Anlagestiftung im letzten September fünf grosse Schweizer Unternehmen aufgefordert, darüber Konsultativabstimmungen durchzuführen.

"Dies ist ein Schritt in Richtung besserer Selbstregulierung im Bereich der Management-Vergütungen und stärkerer Aktionärsdemokratie in der Schweiz", heisst es in einer Ethos-Reaktion.

Einzig Novartis und ABB ziehen nicht mit und lehnen die Befragung der Aktionäre ab.

Die Abstimmung der Generalversammlung ist allerdings lediglich konsultativ, da das Schweizer Recht gegenwärtig keine bindende Abstimmung zulässt. Ethos ist dennoch überzeugt, dass die Konsultativabstimmung dem Management ein "aussagekräftiges Signal" geben wird.

Die Ethos Stiftung zählt rund 80 Mitglieder, vor allem schweizerische Pensionskassen. Kürzlich hat sie eine Unterstützungsgruppe für die so genannten Say-on-Pay-Aktionärsanträge gegründet.

Dieser gehören den Angaben zufolge bereits 30 Schweizer und internationale Institutionen an, die zusammen ein Gesamtvermögen von 250 Mrd. Franken verwalten.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Diskutieren Sie mit!

Mit einem SWI-Account erhalten Sie die Möglichkeit, Kommentare auf unserer Webseite sowie in der SWI plus App zu erfassen.

Login oder registrieren Sie sich hier.