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Feuerwerke und "nez rouge"

Zürich begrüsste das neue Jahr mit einem "Silvesterzauber".

(swissinfo.ch)

Bei kaltem aber trockenem Wetter begrüssten Hundertausende in der Schweiz das neue Jahr im Freien. Dabei zogen die Feuerwerke viele Schaulustige an.

Der Schweizer Bundespräsident für das Jahr 2004, Joseph Deiss, sprach von seinem Heimatort zur Bevölkerung und die Aktion "nez rouge" verzeichnete Rekordzulauf.

Der neue Schweizer Bundespräsident Joseph Deiss hat in seiner Neujahransprache zur Überschreitung von Grenzen aufgerufen. Ohne Wille zum Kompromiss werde schweizerische Politik nicht gelingen, sagte er.

Die Schweiz müsse zwar finanziell sparen, aber dies allein sei kein Programm. Vielmehr müssten Wachstum und Chancengleichheit geschaffen werden.

Deiss hielt seine Neujahrsansprache in seinem Heimatort, dem freiburgischen Bärfischen. Dort an der Sprachgrenze zwischen der deutschen und der französischen Schweiz sagte Deiss. "Grenzen sind nur für jene Menschen bedrohlich, welche sie ausschliesslich von einer Seite her kennen."

Es sei nicht möglich, sämtliche Grenzen zu überqueren, meinte der Bundespräsident weiter. Aber die Schweiz sei nur deshalb zu dem geworden, was sie sei, weil sich die Einwohnerinnen und Einwohner nicht stets hinter die eigenen Grenzen zurückgezogen hätten.

Silvesterzauber in Zürich

Rund 200'000 Personen haben sich in Zürich das Feuerwerks-Spektakel "Silvesterzauber" rund das Zürcher Seebecken zu Gemüte geführt.

Dabei kam es ausserhalb des Festareals am Limmatquai zu einem Feuerwerksunfall, bei dem ein Mann seine rechte Hand verlor.
Lugano feierte am Silvesterabend das neue Jahr gleich doppelt: Auf der Piazza della Riforma im Stadtzentrum wurde zugleich das neue Jahr und das "Nuova Lugano" mit einem grossen Open-Air-Event begrüsst.
Die Stadt und sieben seiner Vorortsgemeinden hatten sich im Dezember 2002 in einer Konsultativabstimmung für eine Fusion zum "Nuova Lugano" ausgesprochen.

Auch in zahlreichen andern Schweizer Städten wurde das neue Jahr mit Feuerwerk und trotz Temperaturen um den Gefrierpunkt im Freien begrüsst.

Rekord für "nez rouge"

Die Aktion der Roten Nasen ist eine Stiftung. Freiwillige Helferinnen und Helfer sorgten während der Festtage dafür, dass Autofahrer, die zu tief ins Glas geschaut hatten, sicher nach Hause chauffiert wurden. Und zwar in ihrem eigenen Auto. Die Aktion ist immer noch kostenlos.

Über die diesjährigen Festtage verzeichnete "nez rouge" einen Rekordzulauf. Die Anzahl Fahrten nahm im Vergleich zum Vorjahr um fast 17% auf über 7000 zu.

Vom 5. Dezember bis am Morgen des 1. Januars 2004 liessen sich insgesamt fast 14'000 Menschen im eigenen Auto nach Hause bringen.

Ziel der Aktion sei es aber nicht, jedes Jahr einen neuen Fahrtenrekord zu erzielen, schreibt "nez rouge" in einer Mitteilung.

Der Erfolg sei vielmehr eine Sensibilisierung. Auch ausserhalb der Festtage müsse daran erinnert werden, dass sich Alkohol, Medikamente und Müdigkeit mit dem Autofahren nicht vertrügen, schreibt die Stiftung.

Immer mehr MMS

Für die Neujahrsgrüsse übers Handy haben Schweizerinnen und Schweizer dieses Jahr vermehrt Bilder sprechen lassen.

Rund 380'000 MMS wurden an Silvester über die Netze von Swisscom, Sunrise und Orange versandt. Bei den SMS, den Textmitteilungen, wurde mit knapp 33 Mio. Nachrichten nur noch eine leichte Zunahme verzeichnet.

Nachdem die SMS-Flut über den Jahreswechsel in den vergangenen Jahren rasant zugenommen hat, scheint sich nun eine gewisse Stabilisierung abzuzeichnen.

swissinfo und Agenturen


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