Navigation

Finanzkrise schlägt auf Wirtschaft durch

Die Finanzkrise und die Abschwächung der internationalen Konjunktur hinterlassen ihre Spuren auch in der Schweiz: Die hiesigen Unternehmen beurteilen die Wirtschaftslage laut einer Umfrage immer schlechter.

Dieser Inhalt wurde am 07. November 2008 - 17:21 publiziert

Nachdem die Schweizer Konjunktur im dritten Quartal weiter an Schwung verloren hat, rechnen deutlich mehr Firmen als noch vor Wochen für das Schlussquartal 2008 mit einer sinkenden Nachfrage.

Besonders düster sehen exportorientierte Industrieunternehmen, Grosshändler und Baufirmen die Zukunft.

Dies geht aus der neuesten Umfrage der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) bei 6600 Unternehmen hervor.

Wegen der kriselnden Weltwirtschaft hat sich der Geschäftsgang in der Industrie verlangsamt und lag im Oktober nur noch knapp über dem langjährigen Durchschnitt. Dabei geht es der Exportwirtschaft deutlich schlechter als Firmen, die sich auf den Heimmarkt Schweiz ausgerichtet haben.

Und die Talfahrt dürfte sich beschleunigen: Die exportierenden Unternehmen befürchten deutliche Rückgänge bei Nachfrage und Produktion. Zudem sind die Margen unter Druck, weil die Einkaufspreise stärker steigen dürften als die Verkaufspreise.

Dagegen sind die binnenorientierten Firmen noch recht zuversichtlich. Insgesamt erwartet die Schweizer Industrie bei Bestellungseingang und Produktion für die letzten Monate des Jahres ein unverändertes Niveau.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Diskutieren Sie mit!

Mit einem SWI-Account erhalten Sie die Möglichkeit, Kommentare auf unserer Webseite sowie in der SWI plus App zu erfassen.

Login oder registrieren Sie sich hier.