Fluglärm: Keine Einigung zwischen der Schweiz und Deutschland

Jumbo beim Anflug auf Kloten über dem deutschen Schwarzwald. Keystone

Im Fluglärm-Konflikt zwischen der Schweiz und Deutschland ist keine Einigung in Sicht. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt(BAZL)erklärte am Dienstag (26.09.), der deutsche Forderungs-Katalog sei für die Schweiz nicht akzeptabel.

Dieser Inhalt wurde am 26. September 2000 - 18:23 publiziert

Die deutschen Forderungen würden Zürich als Hub im internationalen Flugverkehr gefährden, sagte der Direktor des Bundesamts für Zivilluftfahrt (BAZL), André Auer, an einer Medienkonferenz. Die Schweiz sei gegen die Plafonierung der Flugzeiten und für ein flexibles System, erklärte Auer weiter.

Das Treffen vom Dienstag war die erste wichtige Verhandlungsrunde seit der Kündigung der Überflug-Vereinbarung durch Deutschland. Laut Auer hat die Schweiz konstruktive Gegenvorschläge präsentiert.

Scheinbar waren diese aber für die lärmgeplagte deutsche Verhandlungs-Seite ungenügend. Der nächste Verhandlungstermin ist der 26. Oktober.

swissinfo und Agenturen

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