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Frauenlöhne gleichen sich langsam an

In der Privatwirtschaft verdienen Frauen immer noch rund 24% weniger als Männer. Die Lohndiskriminierung an sich nimmt aber ab. Die Lohnunterschiede gehen verstärkt auf die tieferen Positionen der Frauen in den Unternehmen zurück.

Dieser Inhalt wurde am 17. September 2008 - 15:14 publiziert

Rund 60% der durchschnittlichen Lohndifferenz zwischen den Geschlechtern sind dadurch zu erklären, dass Frauen in höheren Positionen und in Kaderstellen untervertreten sind.

Sie arbeitem eher in Niedriglohnbranchen, sind teils weniger ausgebildet oder haben weniger Betriebserfahrung als Männer.

Wegen solcher "Ausstattungseffekte" verdienten Frauen 2002 und 2006 im Durchschnitt rund 14,5% weniger als Männer. Die Löhne an sich hingegen gleichen sich langsam an, die Lohndiskriminierung unter Gleichqualifizierten nimmt ab.

Gemäss dem Büro für arbeits- und sozialpolitische Studien BASS und der Uni Bern betrug die mittlere Lohndifferenz 1998 25,9%, und 2000 25,3%. Bis zum Jahr 2006 verringerte sie sich auf 23,7%.

Die restlichen 40% der durchschnittlichen Lohndifferenz Mann-Frau sind als Lohndiskriminierung zu werten. Allerdings habe auch diese in den letzten zehn Jahren abgenommen.

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