Freihandelsabkommen mit den Golfstaaten

Die European Free Trade Association (Efta) hat im norwegischen Hamar ein Freihandelsabkommen mit dem arabischen Golfkooperationsrat (GCC) unterzeichnet. Es tritt voraussichtlich 2010 in Kraft. Für die Schweiz hat Bundesrätin Doris Leuthard unterschrieben.

Dieser Inhalt wurde am 22. Juni 2009 - 19:03 publiziert

Das Abkommen soll den Marktzugang und die Rechtssicherheit für Schweizer Exporteure sowie den Zugang zu den öffentlichen Beschaffungsmärkten verbessern, wie das Eidgenössische Volkwirtschaftsdepartement (EVD) mitteilte.

Es stärke die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Wirtschaft auf den Märkten der Golfkooperation. Gemessen am Handelsvolumen wird die Golfkooperation der drittgrösste Freihandelspartner der Schweiz.

Mit der Übereinkunft werden bis auf wenige Ausnahmen die Zölle auf Industrie-Erzeugnissen abgeschafft und der Marktzugang für landwirtschaftliche Verarbeitungsprodukte erleichtert.

Wie in den bisherigen Freihandelsabkommen der Efta wird der Handel mit unverarbeiteten Landwirtschaftsprodukten in Zusatzabkommen geregelt, die zwischen den einzelnen Staaten abgeschlossen werden müssen.

Der Golfkooperationsrat gehören die Staaten Bahrain, Katar, Kuwait, Oman, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate an. Zur Efta gehören Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz.

swissinfo.ch und Agenturen

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