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Frischprodukte und Dorfläden

Der Detailhändler Volg will nach dem letztjährigen Gewinn von Marktanteilen weiterhin auf das Dorfladen-Konzept bauen. Der Umsatz lag im Jahr 2000 knapp ein Prozent über dem schweizerischen Durchschnitt.

Dieser Inhalt wurde am 10. April 2001 - 12:28 publiziert

Am Konzept der kleinflächigen Dorfläden soll weiterhin festgehalten werden. Das sagte der neue Chef des Verbandes ostschweizerischer landwirtschaftlicher Genossenschaften (Volg), Ferdinand Hirsig, am Dienstag (10.04.) vor den Medien.

An der Ausrichtung der Volg-Verkaufsstellen werde sich prinzipiell nicht viel ändern. Geplant ist dennoch, dass das Sortiment vereinheitlicht wird. Dabei will Volg konsequenter auf Frischprodukte setzen.

Solide Basis

Die Zukunft stehe auf einer soliden Basis, sagte Hirsig. Der Umsatz der 652 Verkaufsstellen betrug im letzten Jahr 882 Mio. Franken, bei einer Verbilligung des Sortiments um 0,7%.

Dies bedeute ein Plus von 23 Mio. Franken oder 2,7%, hielt Hirsig fest. Auch der durchschnittliche Umsatz einer Verkaufsstelle erhöhte sich um 4,3% auf 1,44 Mio. Franken.

Allerdings gibt es nur noch 652 Läden, das sind fünf Verkaufsstellen weniger.

Umsatzrückgang bei Volg Konsumwaren AG

Einen Umsatz-Rückgang von 474 Mio. Franken (- 0,8%) hinnehmen musste die Volg Konsumwaren AG, die Grossistin und Marketing-Organisation der Volg-Verkaufsstellen.
Der Rückgang sei auf die Verbilligung des Sortiments sowie das verstärkte Angebot von lokalen und regionalen Produkten in den einzelnen Volg-Läden zurückzuführen, hiess es.

Die Bruttogewinn-Marge blieb konstant auf 12,4%. Den Cash-Flow erhöhte Volg Konsumwaren um 5,7% auf 4,8 Mio. Franken, den Jahresgewinn um 2,4% auf 1,3 Millionen Franken.

Der Generalversammlung am kommenden 24. April wurde beantragt, eine gleichbleibende Dividende von fünf Prozent auszurichten.

swissinfo und Agenturen

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