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Für eine menschlichere Welt

Die Skulptur von Rotkreuz-Gründer Henri Dunant in Genf.

(Keystone)

Aus Anlass des 174. Geburtstags von Henri Dunant ist am Mittwoch der internationale Rotkreuztag begangen worden. Bundesrat Schmid betonte die Relevanz der Institution für die Schweiz.

Das Rote Kreuz sei aus einer spontanen, menschlichen Reaktion Dunants angesichts des Elends auf dem Schlachtfeld von Solferino entstanden, erklärte René Rhinow, Präsident des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK). Die Aufgaben der Organisation müssten laufend den veränderten gesellschaftlichen Rahmen-Bedingungen angepasst werden.

Treu bleibe das Rote Kreuz aber den humanitären Prinzipien, die es seit seiner Gründung vertrete, betonte Rhinow: Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität.

Das Rote Kreuz wolle die Welt etwas menschlicher machen. Dafür stehe das Motto der Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung "The Power of Humanity - die Kraft der Menschlichkeit".

Identifikationspunkt

Bundesrat Samuel Schmid sagte, für viele Schweizerinnen und Schweizer stelle das Rote Kreuz "eine Art Identifikation" dar. "Eine freie, unabhängige Eidgenossenschaft soll die Basis sein dafür, dass die Bürgerinnen und Bürger in diesem Land Nächstenliebe pflegen, ihre Selbstverantwortung tragen und damit auch humanitär wirksam sein können", erklärte Schmid.

Aus Anlass des Rotkreuztages veranstalteten in der Schweiz 21 SRK-Kantonalsektionen Feiern als Zeichen der landesweiten Präsenz des SRK und der engen Verbundenheit mit der Bevölkerung. International wurde der Anlass mit dem Start einer Kampagne gegen die Diskriminierung von HIV-Infizierten begangen.

swissinfo und Agenturen

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