Georg Fischer-Tochter Agie Charmilles im Aufwind

Agie Charmilles, die weltweit führende Herstellerin von Funkenerosions-Maschinen, hat im ersten Halbjahr den Umsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode um 28% auf 664 Mio. Franken gesteigert. Dies teilte die Georg Fischer-Tochter am Dienstag (17.07.) mit.

Dieser Inhalt wurde am 17. Juli 2001 - 10:42 publiziert

Charmilles führt die starke Umsatzzunahme in erster Linie auf die Akquisition neuer Firmen zurück. Beim Betriebsgewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) verzeichnete die Charmilles-Gruppe eine Zunahme um 30% auf 45,4 Mio. Franken. Der Gewinn nach Steuern stieg von 23,2 auf 26,2 Mio. Franken.

Der europäische Geschäftsgang habe seine Dynamik beibehalten, heisst es weiter in der Medienmitteilung. Insbesondere Italien, Frankreich und Deutschland hätten gute Ergebnisse erzielt.

In Nordamerika habe hingegen ein Umsatz-Rückgang resultiert. Zudem habe der starke Dollar zu einer abnehmenden Investitionstätigkeit geführt. Im südostasiatischen Markt habe die Charmilles-Gruppe die Schwäche der US-Wirtschaft zu spüren bekommen, während der chinesische Markt weiter zugelegt habe.

Vorsichtige Prognose für das 2. Halbjahr

Der Auftragseingang habe gegen Ende des ersten Halbjahres Abschwächungs-Tendenzen gezeigt. Die Wachstumsraten von 2000 dürften sich deshalb in der zweiten Jahreshälfte 2001 kaum wiederholen, schreibt die Charmilles-Gruppe weiter.

Konjunkturbedingt sei es aus heutiger Sicht "schwierig", jenes Rekordergebnis zu erreichen. Im letzten Jahr hatte Charmilles das Betriebsergebnis (EBIT) um 124% auf 112,4 Mio. Franken und den Umsatz um 39% auf 1,25 Mrd. Franken gesteigert. Charmilles ist mit rund 3'500 Angestellten weltweit an 70 Standorten präsent.

swissinfo und Agenturen

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