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Gerold Bührer wird neuer FDP-Präsident

Gerold Bührer nach eigener Aussage auf derselben Linie wie Franz Steinnegger.

(swissinfo.ch)

Der Schaffhauser Nationalrat Gerold Bührer soll neuer Präsident der Freisinnig-demokratischen Partei FDP werden. Das Parteipräsidium hat ihn zuhanden der Geschäftsleitung als Nachfolger von Franz Steinegger vorgeschlagen.

Der Entscheid sei einstimmig gefallen und in Absprache mit den andern Kandidaten erfolgt, sagte Steinegger auf Anfrage. Seine Amtszeit gehe damit am 6. April zu Ende. An diesem Datum wird die Delegiertenversammlung in Genf Bührer bestätigen müssen. Die Geschäftsleitung wird am 8. März über die Nachfolge Steineggers beraten.

"Ich bin ein freisinniger Politikfan", sagte Bührer. Sein Engagement sei notwendig um die FDP bei der Wählerschaft wieder hochzubringen. Diesem Ziel gelte im Falle einer Wahl seine ganze Kraft. Er hoffe, seine Mannschaft dahingehend motivieren zu können.

Gleiche Grundposition

Politisch positioniere er sich Mitte-Rechts auf einem liberalen Fundament, dabei sei er offen für Neuerungen. Damit gleiche seine politische Grundposition jener von Steinegger.

Nach eingehender Analyse der Zusammenhänge wolle er seine Positionen mit Entschlossenheit, Klarheit und kämpferisch nach aussen tragen. Dabei scheue er sich auch nicht vor einer volkstümlichen Sprache. Der Verkauf der Politik müsse sich am Bürger orientieren. "Politik darf eine Prise Emotionalität und Gefühl haben".

Bührer habe die Fähigkeit integrativ zu wirken, sagte FDP-Vizepräsidentin Marianne Kleiner. Er könne den welschen und deutschen Flügel zusammenführen. Bührer werde sowohl seine Kernthemen Finanz- und Wirtschaftspolitik abdecken, als auch für eine gesellschaftlich offene Sozialpolitik gerade stehen.

Gerold Bührer wird im Juni 53-jährig. Dem Nationalrat gehört er seit 1991 an und machte sich vor allem als Finanzpolitiker einen Namen.

swissinfo und Agenturen


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