Geste für nichteuropäische Hochschulabgänger

Ausländischen Hochschulabgängern aus Ländern ausserhalb der EU und der EFTA soll der Zugang zum Schweizer Arbeitsmarkt erleichtert werden. Neu sollen sie eine Bewilligung auch erhalten, wenn ein hohes wirtschaftliches Interesse besteht.

Dieser Inhalt wurde am 12. Dezember 2008 - 13:59 publiziert

Bislang konnten hochqualifizierte ausländische Arbeitskräfte aus solchen Ländern nur auf eine Arbeitsbewilligung hoffen, wenn für die Schweiz ein hohes wissenschaftliches Interesse bestand.

Mit Blick auf die Erweiterung der Personenfreizügigkeit beschloss die Landesregierung weiter, Bulgarien und Rumänien für 2009 Vorauskontingente zu gewähren. Konkret stehen gut qualifizierten Arbeitskräften aus Bulgarien und Rumänien im nächsten Jahr 282 Jahres- und 1006 Kurzaufenthalts-Bewilligungen zur Verfügung.

Gleichzeitig gab der Bundesrat die Kontingente für Arbeitskräfte aus Ländern ausserhalb der EU und der EFTA frei. Wie im vergangenen Jahr können 4000 Jahres- und 7000 Kurzaufenthalts-Bewilligungen erteilt werden.

Die Massnahmen werden mit der starken internationalen Vernetzung der Schweizer Wirtschaft begründet. Dies bedinge, dass genügend ausländische Spezialisten ins Land geholt werden können.

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