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Grenzverkehr Das Päckli aus Deutschland

Gailingen am Hochrhein, in der Nähe von Schaffhausen: Hier gibt es keine Sehenswürdigkeiten. Ein paar Wochenendcamper vielleicht und Riegelhäuser, eine Zollstation und ganz viele Schweizer, die günstig einkaufen wollen. Sie gehen vor allem auch zur Lagerhalle von Daniela Restle und Matthes Mitgau, der Adresse für Pakete aller Art. 

Frau Restle bietet für Onlinekunden aus der Schweiz ihren Standort als Lieferadresse in Deutschland an und lagert die Sendungen in einer Halle. Sie hat vor drei Jahren im Wohnzimmer angefangen, diesen Sommer hat ihr Partner nun eine ganze Lagerhalle fertiggebaut. Frau Restle bietet ihre Dienste genau dort an, wo der günstigere deutsche Onlinehandel für Schweizer teuer und kompliziert wird – vor dem Zoll. Nicht selten liefern Onlineshops auch gar nicht in die Schweiz. Und wenn doch, ist der Portoaufschlag oft horrend. Ware im Wert bis Sfr 300.-- kann zollfrei selber über die Grenze in die Schweiz eingeführt werden. Wer aber eine Bestellung über einen Lieferanten abwickelt, muss den Warenwert bereits ab Sfr 68.-- verzollen. 

Für jedes Paket, das Frau Restle entgegennimmt, aufbewahrt und wieder abgibt, berechnet sie zwei bis sieben Euro, je nach Grösse. Aufgrund der Entwicklung des Wechselkurses boomt ihr Geschäft. Überall entlang der deutsch-schweizerischen Grenze entstehen diese “Paketservice”-Stationen.

(Bilder und Text: Fabian Stamm)

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