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Grünes Licht für Schweizer Militärbeobachter im Kongo

In der Demokratischen Republik Kongo können Schweizer Militärbeobachter zum Einsatz kommen. Bundespräsident Adolf Ogi hat den Einsatz von zwei bis vier Militärbeobachtern im Rahmen der UNO bewilligt.

Dieser Inhalt wurde am 02. März 2000 - 12:51 publiziert

In der Demokratischen Republik Kongo können Schweizer Militärbeobachter zum Einsatz kommen. Bundespräsident Adolf Ogi hat den Einsatz von zwei bis vier Militärbeobachtern im Rahmen der UNO bewilligt, wie das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) am Donnerstag (02.03.) mitteilte.

Die Schweizer Militärbeobachter sollen in der Demokratischen Republik Kongo bei der Überwachung der Waffenruhe unter den Bürgerkriegsparteien mithelfen.

UNO-Militärbeobachter sind unbewaffnet und handeln im Auftrag des UNO-Sicherheitsrates, dem sie direkt Bericht erstatten. Sie operieren in kleinen Gruppen und tragen die Uniformen des jeweiligen Herkunftlandes. Ihre Aufgabe ist je nach Einsatz definiert. Hauptsächlich überwachen sie Waffenstillstände, vermitteln in Konflikten und verhindern Eskalationen.

Die Schweiz stellt der UNO seit 1990 Militärbeobachter zur Verfügung. Zur Zeit hat die Schweiz weltweit 16 Offiziere als Militärbeobachter im Einsatz. Elf sind im mittleren Osten, vier in Georgien und Abchasien und einer in Kroatien und Montenegro tätig.

swissinfo und Agenturen

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