Gute Prognosen für Schweizer Detailhändler

Zwar sind die Boomjahre für den Schweizer Detailhandel vorbei und der Wettbewerb wird verschärft. Eine Studie der Grossbank Credit Suisse zeigt aber, dass der Branche ein Konsumeinbruch erspart bleibt.

Dieser Inhalt wurde am 07. Januar 2009 - 16:24 publiziert

"Der Detailhandel gehört zu den relativen Gewinnern des jetzigen Abschwungs", sagte CS-Ökonom Martin Neff am Mittwoch in Zürich. Weiterhin werde privat viel konsumiert, was das Bruttoinlandprodukt stärke.

Die Studie "Retail Outlook 2009", von der Grossbank zusammen mit der Beratungsfirma Fuhrer & Hotz publiziert, gehe sogar noch von einem geringen Wachstum der Branche für 2009 aus, wie Neff ergänzte.

Für die einzelnen Segmente des Detailhandels sind indes starke Unterschiede in den Prognosen festzustellen. Eindeutige Gewinner sind die Billig-Supermärkte, gefolgt von den Grossverteilern.

"Der Kuchen wird nicht grösser", so Neff. "Die Discounter profitieren aber von den engeren Budgets der Konsumenten", fügte er hinzu. Besonders selbständige Detaillisten würden dies zu spüren bekommen und noch mehr unter Druck geraten.

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