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Harte Strafen im Basler Hooligan-Prozess

26 Fussballfans des FC Basel werden für den Gewaltausbruch nach der verlorenen Meisterschaft im Mai 2006 hart bestraft. Das Basler Strafgericht verurteilte die beiden übelsten Randalierer zu bedingten Freiheitsstrafen von 9 und 12 Monaten.

Dieser Inhalt wurde am 06. November 2008 - 16:54 publiziert

Das Gericht begründete die insgesamt drei bedingten Freiheitsstrafen und die bedingten Geldstrafen von bis zu 210 Tagessätzen mit schwerem Verschulden. Die Behörden begrüssten die Urteile.

Für die "Schande von Basel" im St. Jakob-Park am 13. Mai 2006 mussten sich 25 Männer und eine Frau verantworten. Sie waren zusammen mit Hunderten losgestürmt, um ihren Frust über die in letzter Sekunde verlorene Meisterschaft des FCB gegen den FC Zürich abzureagieren. Es gab 115 Verletzte und über 400'000 Franken Sachschaden.

Das Verschulden der Einzelnen wiege sehr schwer, erklärte Einzelrichter Lukas Faesch. "Wer eine Niederlage seiner Mannschaft nicht erträgt, hat im Stadion nichts zu suchen, solche Subjekte sind keine Fans", sagte er.

Am härtesten bestraft wurden jene, denen neben Gewalt und Drohung gegen Beamte, Sachbeschädigung und Landfriedensbruch auch mehrfache Gefährdung des Lebens nachgewiesen werden konnte.

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