Holcim von Immobilienkrise gebremst

Der Zementkonzern Holcim bekommt die Immobilienkrise in den USA und Spanien zu spüren. Der Reingewinn ist in den ersten neun Monaten klar geschrumpft. Nun werden drei Werke in Spanien und den USA geschlossen, um Kosten zu sparen.

Dieser Inhalt wurde am 12. November 2008 - 08:34 publiziert

Unter dem Strich verdiente Holcim bis Ende September noch 1,739 Mrd. Franken, wie der Schweizer Zementmulti bekannt gab. Das ist knapp die Hälfte weniger als vor einem Jahr.

Damals hatte allerdings der Verkauf der Tochter in Südafrika das Ergebnis um 1,3 Mrd. Franken aufgebläht. Ohne diesen einmaligen Ertrag hätte der Reingewinn auf vergleichbarer Basis um 5,8% abgenommen, teilte Holcim weiter mit.

Die Finanzkrise habe zusammen mit der steigenden Inflation auf die Realwirtschaft durchgeschlagen. Die Nachfrage nach Baustoffen habe wegen der Immobilienkrise namentlich in den USA, in Grossbritannien und Spanien stark gelitten. Dagegen habe man in Ost- und Südosteuropa zulegen können.

Angesichts der Krise in den USA und Spanien will Holcim nun das Werk Torredonjimeno in Spanien sowie die Werke Dundee und Clarksville in den USA schliessen. Die Schliessungen dürften 300 Mio. Franken kosten, die dem vierten Quartal belastet würden.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen