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Holz-Energieprogramm Opfer des eigenen Erfolgs

Strumholz

(Keystone Archive)

Das Holz-Energieprogramm "Lothar" ist Opfer seines Erfolgs. Weil die Nachfrage nach Finanzhilfen alle Erwartungen übertrifft, wird der Kredit von 45 Mio. Franken schon bald aufgebraucht sein.

Bei den Klein-Holzfeuerungen (weniger als 100 kW) hat das seit August 2000 laufende Programm einen wahren Boom ausgelöst. Laut Mitteilung des Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) können die kantonalen Energiefachstellen und die Vereinigung für Holzenergie keine Gesuche mehr entgegennehmen.

Das Holzenergie-Programm war nach dem verheerenden Sturm "Lothar" vom Stephanstag 1999 im vergangenen August gestartet worden. Das Ziel war, aus der Not der 13 Millionen Kubikmeter Sturmholz eine Tugend zu machen. Der Einbau von Holzfeuerungen wird mit 40 bis 60 Prozent der anrechenbaren Mehrkosten unterstützt. Zusammen mit weiteren Massnahmen soll das Programm die jährlich
genutzte Brennholzmenge von 2,5 Millionen Kubikmeter bis 2010 verdoppeln.

Insgesamt gingen für Kleinanlagen über 3000 Gesuche ein. 890 Ölfeuerungen, 360 Elektroheizungen und 1280 alte Holzheizungen wurden durch moderne, effiziente Holzheizungen ersetzt. 680 Neubauten erhielten eine zukunftsfähige CO2-neutrale Holzheizung. Auch für Grossanlagen wurden zahlreiche Gesuche eingereicht.

Um die 45 Millionen gleichmässig verteilen zu können, hat das Bundesamt für Energie in Absprache mit seinen Partnern eine Kontingentierung beschlossen. Für Klein-Holzfeuerungen werden höchstens 20 Millionen verwendet, für Grossfeuerungen, Netzverdichtungen und Lagereinrichtungen weitere 20 Millionen.

Die restlichen 5 Millionen sind für Pilot- und Demonstrationsanlagen, Qualitätssicherung, Betriebsoptimierungen und das Programm-Management bestimmt. Die Beiträge werden auf eine Million pro Anlage begrenzt, die übrigen Förderkriterien bleiben unverändert.

swissinfo und Agenturen


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