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IBM-Manager wird neuer Rüstungschef

Alfred Markwalder, neuer Rüstungschef Keystone

Der 56-jährige Alfred Markwalder wird neuer Rüstungschef. Der Bundesrat hat ihn am Mittwoch (01.11.) zum Nachfolger von Toni Wicki ernannt, wie das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) mitteilte.

Dieser Inhalt wurde am 01. November 2000 - 12:10 publiziert

Toni Wicki will sich auf seine Aufgabe als Chef des Rüstungskonzerns RUAG konzentrieren.

Mit dem IBM-Manager Markwalder habe der Bundesrat einen Mann mit den besten Voraussetzungen für das schwierige Amt gewählt, sagte Bundespräsident Adolf Ogi vor den Medien. Er erwarte von dem neuen Rüstungschef wichtige Impulse für den laufenden Reformprozess in der Armee und im Verteidigungs-Departement (VBS).

Er komme aus einem Technologie-Unternehmen, sagte Markwalder. Es werde darum gehen, in einer Zeit raschen technologischen Wandels die Armee zukunftsorientiert auszurüsten. Auch sei das Verhältnis der Betriebs- und Investitionsausgaben zu korrigieren. Die Investitionen dürften eine kritische Grenze nicht unterschreiten.

Erfahrung in leitenden Funktionen

Der Aargauer Markwalder ist Wirtschaftswissenschafter und doktorierte über Regionalpolitik. Seit 1977 arbeitet er in verschiedenen leitenden Funktionen in der IBM Schweiz, ab 1998 als Leiter Grossprojekte und derzeit als Manager Business Transformation/External Affairs/Public Relations.

In der Armee ist der Generalstäbler Markwalder seit 1998 nebenamtlicher Kommandant der Festungsbrigade 23. Er übernimmt sein neues Amt am 1. Januar als Nachfolger Wickis, dem Ogi namens des Bundesrates für seine "hervorragend geleistete Arbeit" als Rüstungschef dankte.

Wicki ist derzeit in Personalunion Rüstungschef und Delegierter des Verwaltungsrates der privatisierten Rüstungs- und Industriegruppe RUAG. In der Startphase der RUAG sei diese Doppelfunktion richtig gewesen, sagte Ogi. Jetzt sei aber diese "Zweihütepolitik" überholt.

swissinfo und Agenturen

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