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Informatiker-Mangel beim Bund

Bis zu 1'500 Informatik-Fachleute fehlen dem Bund.

(Keystone Archive)

Die Eidgenössische Verwaltung leidet unter Mangel an Informatikerinnen und Informatikern. Einer von zehn Posten ist unbesetzt. Die Konkurrenz mit der Privatwirtschaft ist hart, und der Bund kann beim Lohn nicht immer mithalten.

Aufgrund der Rückmeldungen von vier der sieben Ministerien sei von einem Mangel an 1'200 bis 1'500 Informatik-Fachleuten zu rechnen, sagte Marius Redli, Direktor des Bundesamtes für Informatik und Telekommunikation. Vor allem Projektleiter, Analysten und Spezialisten für Datensicherheit und gewisse Systeme seien schwierig zu rekrutieren. Banken und Versicherungen, um nur diese Branchen zu nennen, böten die besseren Löhne.

Verschiedene Strategien

Um Abhilfe zu schaffen, verfolgt der Bund verschiedene Strategien. Das Finanzministerium etwa bietet seinen Mitarbeitenden eine Prämie von 1'000 Franken für angeworbene Fachleute an. Im Verteidigungsministerium, setzt man auf die Fortbildung der Mitarbeitenden, wie Informatikchef Markus Kilchör sagt.

Branchenexperten rechnen wegen des Informatikermangels noch auf Jahre hinaus mit Problemen. Die Anwendungen entwickeln sich laufend und die Anforderungen werden stärker.

Volkswirtschaftsminister Pascal Couchepin ortete immerhin am vergangenen Donnerstag vor dem Nationalrat ermutigende Zeichen. Im Jahr 1997 waren nach seinen Worten 350 Auszubildende in den Informatiklehrgängen der Fachhochschulen; im Jahr 2000 seien es bereits deren 1500 gewesen

swissinfo und Agenturen


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