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Invalidenversicherung mit konstantem Defizit

Die Invalidenversicherung der Schweiz schreibt auch im Jahr 2007 ein unverändertes Defizit von 1,6 Milliarden Franken. Gemäss dem Bundesamt für Statistik wird heute die Wahrscheinlichkeit, eine Invalidenrente zu beziehen, immer höher.

Dieser Inhalt wurde am 07. Oktober 2008 - 14:01 publiziert

Trotz einem Anstieg der Ausgaben um fast 4% auf 11,9 Mrd. Fr. konnte die Versicherung ihr Defizit von 1,6 Mrd. Franken im letzten Jahr halten.

Rund 490'000 Personen bezogen eine IV-Rente, das sind rund 20'000 Menschen mehr als 2006. 40'000 davon wohnten im Ausland.

Total gab die IV 6,5 Mrd. Franken für Renten aus. Weitere Ausgaben betrafen Eingliederungsmassnahmen, Taggelder, Unterstützungen für Organisationen sowie Hilflosenentschädigungen. Laut Angaben des Bundesamts für Statistik (BFS) nahmen aber auch die Einnahmen des Sozialwerks um 4,2% auf 10,3 Mrd. Franken zu.

Die Wahrscheinlichkeit, heute eine IV-Rente zu beziehen, lag bei 7,1%, mehr als ein Drittel höher als noch 1992. Männer sind generell häufiger betroffen als Frauen: Jeder fünfte Mann kurz vor der Pensionierung ist heute ein IV-Rentner.

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