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Israel bereitet Bodenoffensive vor

Nach den blutigsten Luftangriffen auf den Gazastreifen seit 40 Jahren mit mindestens 300 Toten hat Israel am Sonntag eine Bodenoffensive vorbereitet. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) schickt medizinische Hilfsgüter nach Gaza.

Erstmals seit dem Libanonkrieg vor mehr als zweieinhalb Jahren billigte das israelische Kabinett die Einberufung von 6500 Reservisten. Israels amtierender Ministerpräsident Ehud Olmert bereitete die Bevölkerung auf eine lange Militäroperation vor.

Trotz aller Aufrufe des UN-Sicherheitsrates, der Europäischen Union und zahlreicher Staaten zu einem Ende der Gewalt setzten Israel und militante Palästinenser am Sonntag die Angriffe fort. Auch die Schweizer Regierung hatte bereits am Samstag gegen die Gewalt protestiert.

Zur Vorbereitung eines möglichen Bodeneinsatzes rollten am Sonntag zahlreiche gepanzerte Fahrzeuge in Richtung Gazastreifen. Israel will mit seiner Offensive mit der Bezeichnung "Gegossenes Blei" die ständigen Raketenangriffe militanter Palästinenser auf das israelische Grenzgebiet unterbinden.

Die israelische Luftwaffe bombardierte am Samstag und Sonntag zahlreiche Ziele der radikal-islamischen Hamas im Gazastreifen. Unter den bei der Offensive Getöteten waren nach palästinensischen Angaben 180 Militante. Zudem habe es etwa 1000 Verletzte gegeben.

Israelische Kampfflugzeuge bombardierten am Sonntag auch rund 40 Schmugglertunnel im ägyptisch-palästinensischen Grenzgebiet. Hunderte Palästinenser versuchten, über den Grenzzaun nach Ägypten zu gelangen.


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